Beim Tag der Kirchenmusik in Schwerin erlebten die Besucher am Sonntag ein besonderes musikalisches Ereignis. Im Dom und in der Paulskirche erklangen sowohl ein klassisches Werk von Johann Sebastian Bach als auch eine zeitgenössische Komposition von Jan Meyer. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Interessierte an, die sich von der Vielfalt der Kirchenmusik begeistern ließen.
Gemeinsame Andacht in der Paulskirche
Höhepunkt des Tages war der musikalische Abschlussgottesdienst in der Paulskirche. Domprediger Güntzel Schmidt und Pastorin Anne-Katrin Schenk hielten eine gemeinsame Ansprache. „Es geht nicht darum, welches Lied wir singen, sondern welches Lied uns bewegt“, betonte Schmidt. Die Andacht wurde von Auszügen aus der „Mass4Youth“ von Jan Meyer umrahmt, die von einem Pop- und Gospelchor, der Jungen Stadtkantorei sowie einer Band unter der Leitung von Stadtkantor Benjamin Gruchow aufgeführt wurden.
Bachs Kantate im Dom
Der Tag begann mit einem Konzert im Schweriner Dom. Die Stadt- und Domkantorei, Solisten sowie das Orchester Concerto Celestino präsentierten die Kantate „Wer da gläubet und getauft wird“ von Johann Sebastian Bach. Domkantor Christian Domke, der zudem Orgelführungen anbot, zeigte sich erfreut über die große Resonanz bei den Konzerten. Die Besucher hatten die Möglichkeit, zuzuhören, mitzusingen und sich von der Musik berühren zu lassen.
Der Tag der Kirchenmusik in Schwerin war somit ein gelungenes Beispiel dafür, wie traditionelle und moderne Werke nebeneinander bestehen und gemeinsam die Herzen der Zuhörer erreichen können. Die Veranstalter blicken zufrieden auf einen erfolgreichen Tag zurück und planen bereits weitere musikalische Höhepunkte in der Zukunft.



