Sachsens DGB-Chefin lehnt Streichung des 1. Mai als Feiertag ab
DGB-Chefin lehnt Streichung des 1. Mai ab

Sachsens DGB-Chefin Daniela Kolbe lehnt eine Streichung des 1. Mai als Feiertag entschieden ab. Mit Rezepten aus der neoliberalen Mottenkiste ließen sich die Herausforderungen von heute nicht bewältigen, sagte die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Freistaat.

Aus der Wirtschaft und auch der Politik wird immer wieder der Vorschlag geäußert, Feiertage zu streichen, um das Bruttoinlandsprodukt zu erhöhen. Kolbe hingegen fordert einen „Zukunftspakt für gute sichere Jobs“. Die Lage in Deutschland sei ernst. „Viele Beschäftigte machen sich berechtigte Sorgen um ihre Jobs, steigende Preise, die soziale Sicherheit und ihre Rente.“ Zugleich erlebe man Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten, die soziale Absicherung und die Absicherung im Alter.

DGB: Beschäftigte haben die Krise nicht verursacht

Für die Gewerkschaft sei allerdings klar, dass die Beschäftigten die Krise nicht verursacht hätten. „Wir lassen nicht zu, dass sie die Zeche zahlen. Nicht mit längeren Arbeitszeiten, nicht mit weniger Lohnfortzahlung oder einem Karenztag im Krankheitsfall, nicht mit einer mickrigen Basisrente und auch nicht mit der Abschaffung des 1. Mai als Feiertag“, sagte Kolbe.

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Der DGB hat zum 1. Mai zu 18 Demonstrationen und Kundgebungen in Sachsen aufgerufen. Es wurden Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

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