Die Veranstaltungsreihe „Meckern erlaubt. Zuhören erwünscht. Nachfragen erbeten“ geht in ihre letzte Runde. Am 12. Mai um 19 Uhr findet der abschließende Gesprächsabend in der Kirche in Gandenitz statt. Organisiert wurde die Reihe von der Evangelischen Kirchengemeinde Templin und der Stephanus-Stiftung.
Bürger bringen Themen ein
In drei Gesprächsrunden kamen Menschen mit unterschiedlichen, teils gegensätzlichen Meinungen zusammen. Die Themen brachten die Teilnehmer selbst mit. „Dass es Diskussionsbedarf in Templin und Umgebung gibt, zeigten die vergangenen Abende: die stark befahrene und laute Kopfsteinpflasterstraße, der selten fahrende Bus oder die Frage nach alkoholfreiem Bier auf Festen“, so Henrike Lobeck, Referentin für Presse und Politik der Stephanus-Stiftung.
Lösungen statt nur Meckern
Carola Ritter, Superintendentin im Kirchenkreis Ostprignitz-Ruppin, betont: „Ich habe die unbändige Hoffnung, dass offene Gespräche und der wahrhaftige Austausch von Menschen, einschließlich des Meckerns, für unser Zusammenleben elementar sind.“ Sie wird als Gast in Gandenitz die Diskussion einordnen. Moderiert wird der Abend von Pfarrer Veit Böhnke aus Templin und Ingmar Bechstein, Leiter mehrerer Wohngruppen auf dem Waldhof der Stephanus-Stiftung.
Die vergangenen Abende blieben nicht beim Meckern stehen. „Jedes Mal suchten die Anwesenden nach Lösungen – ob beim gemeinsamen Klären der Zuständigkeiten oder der Überlegung, wie man Fahrgemeinschaften bilden kann. Nicht zuletzt stellten sie fest, dass auch schon vieles im Ort gut funktioniert“, so Lobeck.



