Maibaum kehrt nach sieben Jahren auf Templiner Markt zurück
Maibaum schmückt wieder Templiner Marktplatz

Ein alter Brauch kehrt nach Templin zurück: Seit Kurzem schmückt wieder ein Maibaum den Marktplatz der Stadt. Nach siebenjähriger Pause wurde die Tradition wiederbelebt. Die Stadtverordneten hatten mehrheitlich für die Wiederaufstellung gestimmt.

Mitarbeiter des Wirtschaftshofes bringen Maibaum in Position

Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes brachten den Maibaum in die richtige Position. Marco Büttner, Chef des Wirtschaftshofes, erklärte: „Weihnachtsbäume haben wir schon einige aufgestellt. Das hier ist der erste Maibaum, seit ich in Templin bin.“ Gemeinsam mit seinen Kollegen sorgte er dafür, dass das insgesamt etwa 13 Meter hohe Symbol seinen Platz auf dem Markt fand.

Mehrheitlicher Beschluss der Stadtverordneten

Vorausgegangen war dem ein Beschluss der Templiner Stadtverordneten. Sie hatten einen Antrag der Fraktion UBW befürwortet. Der Stadtverordnete Bernhard Klausmeyer (UBW) sagte: „Eigentlich hätten wir uns ja schon in der letzten Legislaturperiode, damals noch als Fraktion Uckermärker Heide/WBv, gewünscht, dass diese Tradition in Templin wiederbelebt wird.“ Allerdings habe es dafür keine Mehrheit gegeben. „Auch deshalb, weil der damalige Bürgermeister und der damalige Chef der Tourismus Marketing Templin (TMT) GmbH meinten, der Aufwand würde sich nicht lohnen.“

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Umso mehr habe man sich gefreut, dass der Vorschlag im vergangenen Jahr für gut befunden wurde, so Bernhard Klausmeyer. Auch Bürgermeister Christian Hartphiel (SPD) und Markus Nengel, TMT-Chef, hätten zugestimmt. „Wir möchten uns deshalb bei ihnen und den Stadtverordneten bedanken, die unserem Antrag zugestimmt haben. Unterstützt wurden wir bei dem Vorhaben von Erhard Bohm, der Firma Metallbau Kreutzfeldt, vom Wirtschaftshof und den Förstern des Templiner Stadtforstes.“

Passanten verfolgen Aufstellen des Maibaums

„Douglasienstamm und Birkenaufsatz kommen aus dem Stadtwald. Den Kranz haben wir in Bayern anfertigen lassen, nachdem sich vor Ort keine Möglichkeit gefunden hat“, so der Stadtverordnete. Die UBW-Fraktion habe dafür die Kosten übernommen. Nicht nur Fraktionsvorsitzender Harald Engler verfolgte das Geschehen beim Aufstellen des Baumes. Auch etliche Passanten blieben stehen und sahen aufmerksam zu, als Marko Jens Röske und Markus Weschenfeller, Mitarbeiter des Wirtschaftshofes, Kranz und Birke von der Hebebühne aus auf den Stamm setzten und befestigten.

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