Ostdeutsche Regierungschefs tagen in Berlin: Energiepreise und Investitionen im Fokus
Ost-Regierungschefs beraten in Berlin über Energie und Investitionen

Ostdeutsche Ministerpräsidenten beraten in Berlin über zentrale Zukunftsthemen

Die Regierungschefs der ostdeutschen Bundesländer kommen am Mittwochabend um 17:00 Uhr zu einer zweitägigen Konferenz in der deutschen Hauptstadt Berlin zusammen. Dieses hochrangige Treffen steht im Zeichen mehrerer drängender politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen, die die Region aktuell bewegen.

Energieversorgung und Preissteigerungen im Mittelpunkt

Ein zentraler Punkt auf der Agenda der Ministerpräsidentenkonferenz-Ost (MPK-Ost) ist der deutliche Anstieg der Energiepreise infolge des anhaltenden Iran-Konflikts. Die Länderchefs wollen dabei nicht nur über die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen für Bürger und Unternehmen diskutieren, sondern auch Strategien zur langfristigen Sicherung der Energieversorgung in Ostdeutschland entwickeln. Die Energiepolitik hat sich in den letzten Monaten zu einem der bestimmenden Themen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region entwickelt.

Investitionsmittel und Infrastrukturprojekte

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt betrifft die Verteilung der milliardenschweren Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für Investitionen. Die ostdeutschen Länderchefs wollen klären, wie diese finanziellen Ressourcen optimal für strukturelle Verbesserungen in ihren Bundesländern eingesetzt werden können. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei traditionell dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

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Wie bereits bei vorangegangenen Treffen wird erneut die Forderung nach mehr Langstreckenverbindungen am Berliner Hauptstadtflughafen BER thematisiert werden. Die ostdeutschen Länder sehen in verbesserten internationalen Flugverbindungen einen wichtigen Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region.

Verlauf des zweitägigen Treffens

Zum Auftakt der Konferenz am Mittwochabend ist ein gemeinsamer Besuch des Berliner Humboldt Forums geplant, das als Symbol für den kulturellen Austausch zwischen den Regionen Deutschlands steht. Die inhaltlichen Beratungen werden dann am Donnerstag im Roten Rathaus fortgesetzt, wo hochrangige Unterstützung aus der Bundespolitik erwartet wird.

Zu den Beratungen am zweiten Tag stoßen Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hinzu, die beide der CDU angehören. Ihre Teilnahme unterstreicht die bundespolitische Bedeutung der ostdeutschen Ministerpräsidentenkonferenz.

Berlin übernimmt Konferenzvorsitz

Das Land Berlin mit Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hatte am 1. Dezember 2025 den Vorsitz der MPK-Ost von Thüringen übernommen. Damit trägt die deutsche Hauptstadt in diesem Jahr die organisatorische Verantwortung für das Treffen der ostdeutschen Länderchefs. Die regelmäßigen Konferenzen dienen dem Austausch über regionalspezifische Themen und der Koordination gemeinsamer Positionen gegenüber dem Bund.

Die diesjährige Zusammenkunft in Berlin findet vor dem Hintergrund besonderer wirtschaftlicher Herausforderungen statt, die durch internationale Konflikte und strukturelle Fragen der regionalen Entwicklung geprägt sind. Die Ergebnisse der Beratungen werden mit Spannung erwartet, da sie richtungsweisend für die kommenden politischen Entscheidungen in Ostdeutschland sein könnten.

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