Der Traum vom Triple ist für den FC Bayern München geplatzt. Beim 1:1 gegen Paris Saint-Germain im Halbfinal-Rückspiel der Champions League kam das Ausgleichstor von Harry Kane in der Nachspielzeit zu spät. Der Titelverteidiger aus Frankreich zog damit zum zweiten Mal in Folge ins Finale ein. Die internationale Presse feiert PSG als „Bestia Negra“ und diskutiert kontroverse Handspiel-Szenen.
Frankreich: Lob für PSG
L'Equipe schreibt: „Auf nach Budapest! Die Geschichte des französischen Fußballs wird oft in München geschrieben. Seit dem 5:0-Sieg gegen Inter Mailand ist der Pariser Club eng mit der Allianz Arena verbunden. Am Mittwoch wiederholte er diesen Erfolg und sicherte sich den Finaleinzug.“ Le Parisien titelt: „Sie sind die Bosse.“
Spanien: „Bestia Negra“
Mundo Deportivo hebt das Duell spanischer Trainer hervor: „Luis Enriques PSG trifft auf Mikel Artetas Arsenal. Das Rückspiel war von Spannung und Nervosität geprägt.“ AS nennt PSG „die Bestia Negra“. Marca ergänzt: „Luis Enrique macht München erneut zum heiligen Boden für PSG. Dembélés frühes Tor und Kanes später Treffer – die Pariser verteidigen ihren Titel.“
Großbritannien: Reife Leistung
The Guardian lobt die konzentrierte Leistung: „PSG hat sich den Finaleinzug verdient. Bayern wirkte nicht in Bestform. Der Triumph basiert auf der Fähigkeit, unangenehme Aufgaben zu bewältigen.“ The Sun spricht von „Hunger auf mehr“ und betont, dass die Champions einen unstillbaren Appetit haben. Daily Mail hebt die Reife hervor: „Eine Darbietung eines europäischen Champions. Von PSG geschlagen zu werden, ist keine Schande.“
Italien: Defensive Stärke
Tuttosport titelt knapp: „Encore Paris.“ La Repubblica analysiert: „Paris erreicht das Finale mit einem anderen Ansatz: nur ein Tor erzielt, eines kassiert – gegen eine Bayern-Mannschaft mit 175 Saisontoren. Luis Enrique bewies, dass seine defensiven Strategien das Spiel entschieden.“ Gazzetta dello Sport meint: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Bayern konnte nicht dieselbe defensive Stabilität zeigen wie PSG. Neuer verhinderte Schlimmeres.“
Schweiz und Österreich
Blick aus der Schweiz berichtet: „Bayern hadert nach Halbfinal-Aus mit Schiri.“ Kurier aus Österreich resümiert: „Nach dem neun Tore umfassenden Hinspiel lag die Latte hoch. Das Rückspiel war zwar kein Torfestival, aber unterhaltsam und mitreißend.“



