Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank in Berlin und Brandenburg auf
Verdi ruft zu Warnstreiks bei Postbank in Berlin und Brandenburg auf

Warnstreiks bei der Postbank in Berlin und Brandenburg

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Postbank in Berlin und Brandenburg zu Warnstreiks am Donnerstag und Samstag aufgerufen. In der Folge könnten einige Filialen geschlossen bleiben. Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 9.000 Beschäftigten der ehemaligen Postbank im Deutsche-Bank-Konzern.

„Die Beschäftigten erwarten ein deutliches Signal der Anerkennung. Stattdessen hat die Arbeitgeberseite bislang ein Angebot vorgelegt, das weder die wirtschaftliche Lage der Deutschen Bank noch die hohe Belastung in den Betrieben widerspiegelt“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck zu den bisherigen Verhandlungen.

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde eine Erhöhung der Gehälter um acht Prozent, mindestens jedoch um 300 Euro pro Monat. Die Ausbildungsvergütung soll nach Ansicht der Gewerkschaft um 200 Euro steigen. Neben der Entgeltentwicklung stehen auch Fragen der Umstrukturierung der Privatkundenbank im Mittelpunkt. „Die Integration der Postbank in die Deutsche Bank sowie Filialschließungen und organisatorische Veränderungen sorgen in vielen Bereichen für Unsicherheit unter den Beschäftigten“, teilte Verdi mit.

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Die Warnstreiks sind als Druckmittel in den festgefahrenen Tarifverhandlungen gedacht. Die Gewerkschaft hofft, durch die Arbeitsniederlegungen ein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite zu erzwingen. Die betroffenen Filialen in Berlin und Brandenburg könnten während der Streikzeiten geschlossen bleiben oder nur eingeschränkten Service bieten. Kunden werden gebeten, sich vorab zu informieren.

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