Wal-Transport vor Poel: Lastkahn am Dienstag erwartet
Wal-Transport vor Poel: Lastkahn am Dienstag

Vorbereitungen für Wal-Transport auf Hochtouren

Vor der Insel Poel laufen die Vorbereitungen für den Transport des dort im Flachwasser liegenden Buckelwals auf Hochtouren. Ein spezieller Lastkahn, der für die Rettungsaktion vorgesehen ist, könnte nach Angaben des verantwortlichen Teams in der Nacht von Sonntag auf Montag oder am Montagmorgen an der Insel eintreffen. Der eigentliche Transport des Tieres mit der sogenannten Barge ist für Dienstag geplant, wie der an dem privaten Versuch beteiligte Tauchunternehmer Fred Babbel mitteilte.

Zeitplan hängt von mehreren Faktoren ab

Der Zeitplan stehe jedoch unter mehreren Voraussetzungen. Unter anderem dürfe es im Nord-Ostsee-Kanal, den die Barge passieren muss, zu keiner Störung des Schiffsverkehrs kommen. Die Initiative, die den Walbullen bis in die Nordsee oder sogar in den Atlantik bringen möchte, hatte den Kahn am frühen Sonntagmorgen in Geesthacht in Bewegung gesetzt.

Die Barge, die keinen eigenen Antrieb besitzt, wurde inzwischen an ein anderes Schubboot gekoppelt, da das vorherige nur auf der Elbe fahren kann, erklärte Babbel. Der Verbund setzte seine Reise in Richtung Brunsbüttel und Nord-Ostsee-Kanal fort. In Kiel steht der Schlepper „Robin Hood“ bereit, um die Barge zu übernehmen.

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Weitere Vorbereitungen vor Ort

Vor dem eigentlichen Einsatz muss die Barge in Wismar noch vorbereitet werden. Unter anderem muss ein Schott gewechselt werden, so Babbel. Vor Poel wird zudem die Zufahrt vom Wal bis in die tiefere Fahrrinne verbreitert. „Wir sind da noch beim Arbeiten, beim Spülen, Saugen“, sagte der Tauchunternehmer.

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