Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt zum Maiwochenende
Waldbrandgefahr steigt in Brandenburg zum Maiwochenende

Zum ersten Maiwochenende steigt in Brandenburg die Waldbrandgefahr deutlich an. Die Wettervorhersage verspricht viel Sonne, Temperaturen um 25 Grad und keinen Regen – ideale Bedingungen für Ausflüge, aber auch ein erhöhtes Risiko für Waldbrände. Nach Daten des Forstministeriums liegt die Gefahrenstufe derzeit fast flächendeckend bei Stufe 3 von 5, was einer mittleren Waldbrandgefahr entspricht. Einzig im Landkreis Uckermark gilt bereits Stufe 4, also eine hohe Gefahr. Besonders am Samstag wird laut Deutschem Wetterdienst das Risiko in weiten Teilen Brandenburgs weiter ansteigen.

Häufigste Ursache: menschliches Fehlverhalten

Die meisten Waldbrände werden durch Menschen verursacht. Achtlos weggeworfene Zigaretten oder Grillen im Wald sind häufige Auslöser. Daher ist bei Ausflügen in die Natur besondere Vorsicht geboten. Das Brandenburger Waldgesetz verbietet das Anzünden von Feuer und das Rauchen im Wald sowie in einem Abstand von weniger als 50 Metern vom Waldrand – dies gilt das ganze Jahr über. Auch das Grillen an Seeufern in Waldnähe ist untersagt.

Verhaltensregeln für Waldbesucher

Autofahrer sollten ihr Fahrzeug nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen. Das Ministerium weist darauf hin, dass heiße Fahrzeuge, die über trockenem Gras parken, schnell zu einer Zündquelle werden können. Generell gilt in Brandenburg die Zeit von März bis Ende September als besonders waldbrandgefährdet. Die ausgedehnten Kiefernwälder, der geringe Niederschlag und die leichten Sandböden machen das Bundesland besonders anfällig für Waldbrände.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram