Wolf nach Hamburg-Vorfall über 100 Kilometer entfernt
Wolf nach Hamburg-Vorfall weit entfernt

Hamburg - Der Wolf, der Ende März durch das Hamburger Stadtgebiet gezogen ist und in Altona eine Frau verletzt hat, hat sich weiter von der Hansestadt entfernt. Das Tier befinde sich aktuell nicht mehr auf dem Stadtgebiet, teilte ein Sprecher der Hamburger Umweltbehörde mit.

Weite Entfernung von der Stadtgrenze

Mittlerweile hält sich der Wolf den Angaben zufolge mehr als 100 Kilometer entfernt von der Stadtgrenze auf. „Zu genaueren Standorten geben wir aus Tierschutzgründen grundsätzlich keine Auskünfte“, sagte der Behördensprecher. Zuvor hatten Medien berichtet.

Freilassung im Süden Hamburgs

Der junge Wolf war nach dem Vorfall in Altona mehrere Kilometer durch die Stadt bis in die Binnenalster geflüchtet. Funkstreifenbesatzungen entdeckten ihn schwimmend im Wasser und sicherten ihn. Nach einem Aufenthalt in der Wildtierauffangstation Sachsenhagen in Niedersachsen wurde er Ostersonntag mit einem Sender ausgestattet und im Süden Hamburgs an der Grenze zu Niedersachsen freigelassen.

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Da der Wolf besendert ist, kann die Umweltbehörde verfolgen, wo sich der Wolf befindet. Auch Mitarbeiter niedersächsischer Behörden kennen demnach den Standort des Wolfes. Dieser verhält sich den Angaben zufolge bisher arttypisch und völlig unauffällig.

Wolf Thema im niedersächsischen Landtag

Heute beschäftigt sich der niedersächsische Landtag mit dem Umgang des Landes mit dem Tier. Die CDU will von der Landesregierung wissen, warum Niedersachsen den Wolf erst aufgenommen und dann seine Auswilderung unterstützt hat und wer die Verantwortung trage, falls der Wolf erneut einen Menschen angreifen sollte.

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