Moralischer Überdruck statt Pragmatismus: Grüne in der Selbstzweck-Falle
Grüne: Moralischer Überdruck statt Pragmatismus

Moralischer Überdruck statt Pragmatismus: Die Grünen und ihr Selbstzweck-Sadismus

In einer Zeit, in der politischer Pragmatismus gefragt ist, scheinen die Grünen in alten Mustern zu verharren. Eine Kolumne von Nikolaus Blome wirft ein kritisches Licht auf die Partei, die sich oft immun gegen Mehrheitsmeinung und Vernunft zeigt. Ob es um Streusalz in Berlin oder das EU-Freihandelsabkommen mit Südamerika geht, die Ökolinken setzen auf moralischen Überdruck, anstatt auf ausgewogene Lösungen.

Volkspartei ade: Rückkehr zum Selbstzweck-Sadismus

Die Grünen haben sich von einer Volkspartei entfernt und kehren zu einem Selbstzweck-Sadismus zurück, der die Gesellschaft auf ein höheres Erkenntnisniveau peitschen soll. Dieses Muster zeigt sich in jüngsten Entscheidungen, die nicht nur politisch fragwürdig, sondern auch realitätsfern wirken.

Ein Beispiel ist die Ablehnung des Mercosur-Freihandelsabkommens durch acht deutsche Grüne im Europäischen Parlament. Sie stimmten gemeinsam mit der AfD und anderen antieuropäischen Kräften ab, was als bigotte Selbsterhöhungs-Ideologie kritisiert wird. In einer Welt, in der Donald Trump den Freihandel bedroht, ignorieren die Grünen die geänderte Lage und setzen ideologische Prinzipien über pragmatische Abwägungen.

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Streusalz-Debatte: Instinktlosigkeit auf Kosten der Sicherheit

In Berlin offenbarte sich die öko-linke Denke während einer Vereisungswelle. Die grüne Vorfeld-Organisation Nabu klagte gegen eine Notfall-Freigabe für Streusalz, obwohl dies die Sicherheit alter Menschen gefährdete. Die Klage wurde mit formaljuristischen Argumenten begründet, während der gesunde Menschenverstand auf der Strecke blieb.

Unter Rot-Grün wurde das Verbandsklagerecht eingeführt, das solche Klagen ermöglicht. Doch in diesem Fall fragt man sich: Wäre es nicht verständnisvoller gewesen, auf die Klage zu verzichten, um Knochenbrüche zu vermeiden? Stattdessen dominierte eine spießig-calvinistische Unerbittlichkeit, die abstoßend und nicht mehrheitsfähig ist.

Lektionen aus vergangenen Fehlern

Das Heizungsgesetz oder der Bruch der Ampel-Koalition scheinen die Grünen nicht zu Demut bewegt zu haben. Nur wenige wie Ricarda Lang und Cem Özdemir distanzierten sich öffentlich von solchen Aktionen. Doch die Bundesführung der Partei bleibt passiv, während Wähler sich abwenden.

Die Frage bleibt: Brauchen die Grünen gesellschaftliche Ablehnung und verlorene Wahlen für ihr Ego? Es ist ein Rätsel, das nur sie selbst lösen können, wenn sie nicht weiter in der Selbstzweck-Falle stecken bleiben wollen.

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