E-Mail-Flut im Alltag: Wenn die Post zum Stress wird
E-Mail-Flut im Alltag: Wenn die Post zum Stress wird

E-Mail-Flut im Alltag: Wenn die Post zum Stress wird

Kennen Sie das noch? „Sie haben Post“, hieß es einst zu Urzeiten des elektronischen Briefverkehrs von der Firma AOL. Damals war man noch froh und stolz, dass es die E-Mails gab. Heute sieht die Realität ganz anders aus. Aus den gezielt versendeten Nachrichten ist eine wahre Flut von Mails geworden, die kaum noch zu bewältigen ist. Getreu dem Motto „Melden macht frei“ wird zu jedem erdenklichen Anlass eine E-Mail verschickt. Jedes Portal, jeder Anbieter, jedes Medium giert förmlich nach der E-Mail-Adresse. Denn sie ist das Einfallstor für Kontakte, Werbung und Bestellungen.

E-Mail: Unverzichtbar für Sicherheit und Kommunikation

E-Mails sind auch für das Thema Sicherheit nahezu unverzichtbar. Wer sich irgendwo anmeldet, erhält fast garantiert eine Aufforderung, das E-Mail-Konto zu bestätigen. Und wer vergisst, den berühmten Haken zu entfernen, wird mit Werbung zugestopft. Eine weitere Flut entsteht durch die zahlreichen Online-Bestellungen. „Danke für die Bestellung“ heißt es in der ersten Mail. „Die Ware wurde verpackt und versandt“ steht in der zweiten. Sie ist auf dem Weg zum Versandzentrum, sie wird zugestellt, sie ist zugestellt – jedes Mal gibt es eine Mail. Wohl dem, der da noch durchsieht.

Strategien gegen die Informationsflut

Der alte Trick, Ordner nach Themen anzulegen, funktioniert nur begrenzt. Nach einigen Monaten sieht man der Menge einfach nicht mehr durch. Daher ist es ratsam, genau zu überlegen, wem man seine E-Mail-Adresse gibt. Zudem können Filterregeln helfen, wichtige von unwichtigen Mails zu trennen. Auch regelmäßiges Aufräumen des Posteingangs und das Abbestellen unnötiger Newsletter können die Flut eindämmen. Letztlich gilt: Weniger ist oft mehr – auch bei der digitalen Post.

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