Trump will Einwanderungsbehörde ICE in NICE umbenennen
Trump: ICE soll NICE werden

US-Präsident Donald Trump (79) findet die Idee großartig: Die Einwanderungsbehörde ICE soll künftig NICE heißen – zumindest, was den Namen betrifft. Das bestätigte Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf der Plattform X. Der Vorschlag stammt von der konservativen Influencerin Alyssa Marie, die ihn auf Trumps eigener Plattform Truth Social teilte. Ihr Plan: Dem Namen Immigration and Customs Enforcement (ICE) einfach das Wort „National“ voranstellen. Das Ergebnis: NICE – was auf Deutsch so viel wie „nett“ oder „schön“ bedeutet. Trumps Reaktion darauf: „Tolle Idee!!! Macht es.“

Hürden für die Umbenennung

Doch so einfach ist die Umsetzung nicht. Die Behörde untersteht dem Heimatschutzministerium. Laut der US-Zeitung „The Hill“ ist für eine offizielle Umbenennung ein Beschluss des Kongresses erforderlich – in Form eines Gesetzes. Nur so könne die gesetzliche Grundlage geändert werden, auf der die Behörde einst gegründet wurde.

ICE in Negativschlagzeilen

Die Einwanderungsbehörde hatte zuletzt mit massiven Problemen zu kämpfen. In den vergangenen Monaten gerieten ICE-Beamte wegen tödlicher Schüsse auf zwei US-Amerikaner und des harten Vorgehens gegen Migranten in die Negativschlagzeilen. Der für die Einsätze zuständige Hardliner Gregory Bovino (56) musste aufgrund seines umstrittenen Vorgehens seinen Posten bei ICE räumen. Sein Nachfolger, Grenzschutz-Kommandeur Tom Homan, setzte den Razzien in Minnesota ein Ende und sorgte so für eine spürbare Entspannung der Lage.

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