Prinz Harry im Fokus: Verleumdungsklage durch ehemalige Hilfsorganisation Sentebale
Prinz Harry: Verleumdungsklage durch Hilfsorganisation Sentebale

Prinz Harry im Zentrum einer Verleumdungsklage durch ehemalige Hilfsorganisation

Prinz Harry (45) sieht sich mit einer ernsthaften juristischen Herausforderung konfrontiert. Die von ihm mitgegründete Hilfsorganisation Sentebale hat im März eine Verleumdungsklage gegen den britischen Prinzen und einen ehemaligen Treuhänder der Organisation, Mark Dyer, eingereicht. Dies geht aus Gerichtsakten hervor, die mehreren britischen Medien vorliegen.

Vorwürfe einer koordinierten Medienkampagne

In einer offiziellen Stellungnahme bestätigten der Vorstand und die Geschäftsführung von Sentebale die Klageerhebung. Die Organisation wirft Harry und Dyer vor, seit März 2025 eine „koordinierte, negative Medienkampagne“ initiiert zu haben, die dem Ruf der Hilfsorganisation erheblich geschadet habe. „Das Verfahren wurde gegen Prinz Harry und Mark Dyer angestrengt, die durch Beweise als Drahtzieher dieser negativen Medienkampagne identifiziert wurden“, heißt es in der Erklärung. Diese Kampagne habe eine „Flut an Cybermobbing“ gegen die Organisation und ihre Leitung ausgelöst.

Hintergrund des Konflikts und Führungsstreit

Der Konflikt zwischen Prinz Harry und Sentebale reicht bereits ins vergangene Jahr zurück. Gemeinsam mit Mitbegründer Prinz Seeiso von Lesotho verließ Harry die Organisation als Schirmherr im März 2025 nach einem tiefgreifenden Streit um die Führung. Sentebale, die im Jahr 2006 von den beiden Prinzen in Andenken an ihre verstorbenen Mütter gegründet wurde, unterstützt in erster Linie Aids-Waisen in Lesotho und Botsuana.

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Die gegenseitigen Vorwürfe konzentrieren sich auf die Vorsitzende der Organisation, Sophie Chandauka, die weiterhin im Amt ist, und Prinz Harry. Chandauka warf dem Royal unter anderem Mobbing vor und machte ihn für einen Exodus von Spendern verantwortlich, nachdem er sich aus dem engeren Kreis der britischen Königsfamilie zurückgezogen hatte. Harry wies diese Vorwürfe entschieden zurück.

Untersuchung der britischen Aufsichtsbehörde

Die britische Aufsichtsbehörde führte im Anschluss an die Vorwürfe eine umfassende Untersuchung durch. Monate später kam die Behörde zu dem Ergebnis, dass es keine Hinweise auf „systematisches Mobbing“ oder Belästigungen innerhalb der Organisation sowie keine Anzeichen einer Kompetenzüberschreitung von Prinz Harry gebe. Allerdings kritisierte die Aufsichtsbehörde alle beteiligten Parteien dafür, dass der interne Streit öffentlich ausgetragen wurde.

Prinz Harrys aktuelle Situation

Prinz Harry und seine Frau Meghan (44) hatten sich im Jahr 2020 von ihren royalen Pflichten losgesagt. Das Paar lebt mittlerweile mit seinen beiden Kindern Archie (6) und Lilibet (4) in den USA. Das Verhältnis zur britischen Königsfamilie gilt als nach wie vor zerrüttet. Die aktuelle Klage durch Sentebale stellt eine weitere juristische Belastung für den Prinzen dar, der sich bereits in mehreren anderen rechtlichen Auseinandersetzungen befindet.

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