Neue Feuerwehrtechnische Zentrale im Burgenlandkreis eröffnet
Im Burgenlandkreis hat die neue Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) nach zweijähriger Bauzeit ihren Betrieb aufgenommen. Die Einrichtung im Gewerbegebiet Wethau markiert einen wichtigen Schritt im Ausbau des Gefahrenabwehrzentrums des Landkreises und soll die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren deutlich verbessern.
Moderne Infrastruktur für Wartung und Ausbildung
Die neue Zentrale verfügt über eine umfassende technische Ausstattung, die speziell auf die Bedürfnisse der Feuerwehren zugeschnitten ist. Zu den Kernbereichen gehören:
- Eine moderne Schlauchwerkstatt für die Instandhaltung von Löschschläuchen
- Eine Pumpenwerkstatt zur Wartung der Feuerlöschpumpen
- Eine Atemschutzwerkstatt für die Überprüfung von Atemschutzgeräten
- Eine Armaturenwerkstatt für die Instandsetzung von Feuerwehrarmaturen
- Eine Atemschutzübungsanlage für realistische Trainingseinheiten
- Mehrere Schulungsräume für Aus- und Weiterbildung
Hier wird sämtliche Einsatztechnik der Feuerwehren regelmäßig geprüft, gewartet und bei Bedarf repariert, um die Betriebssicherheit der Geräte zu gewährleisten.
Teil des umfassenden Gefahrenabwehrzentrums
Die Feuerwehrtechnische Zentrale ist Teil eines größeren Projekts: des Gefahrenabwehrzentrums des Burgenlandkreises. Nach der bereits im Januar eröffneten Integrierten Leitstelle stellt die FTZ den zweiten wichtigen Baustein dieser zentralen Sicherheitsinfrastruktur dar.
Die Baukosten für die neue Zentrale beliefen sich auf 5,3 Millionen Euro, die vollständig aus dem Kreishaushalt finanziert wurden. Damit investiert der Landkreis gezielt in die Modernisierung seiner Katastrophenschutz-Einrichtungen.
Weitere Ausbaupläne für 2026
Der Ausbau des Gefahrenabwehrzentrums geht weiter: Bereits Ende April 2026 ist der Spatenstich für den Bau einer Kalthalle für Fahrzeuge und für Außenübungsanlagen geplant. Diese zusätzlichen Einrichtungen werden die Trainingsmöglichkeiten für die Feuerwehrleute erweitern und die Unterbringung der Einsatzfahrzeuge optimieren.
Insgesamt soll das komplette Gefahrenabwehrzentrum im Oktober 2026 fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten für das gesamte Projekt werden auf rund 15,4 Millionen Euro geschätzt. Damit entsteht im Burgenlandkreis eine zukunftsfähige Infrastruktur für den Katastrophenschutz, die allen Wehren des Landkreises zur Verfügung steht.
Die neue Feuerwehrtechnische Zentrale steht allen Feuerwehren des Burgenlandkreises offen und soll durch regelmäßige Wartung, Reparatur und Schulung die Einsatzfähigkeit der Wehren nachhaltig stärken. Dies ist besonders wichtig, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.



