Nach einem umstrittenen Vorfall am letzten Schultag der Abiturienten an der Freien Schule Anhalt in Köthen hat Schulleiterin Heike Makk ein vereinbartes Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) abgesagt. Der Eklat, der durch ein Plakat ausgelöst wurde, sorgt weiterhin für Diskussionen in der Stadt.
Protest der Abiturienten
Am 10. April hatten Abiturienten der Schule mit Transparenten protestiert. Der genaue Anlass des Protests ist bislang unklar. Die MZ berichtete über den Vorfall und wollte mit Makk darüber sprechen. Ein für Freitag vereinbartes Gespräch sagte die Schulleiterin jedoch am Dienstagnachmittag kurzfristig ab.
Reaktionen aus der Stadt
Die Hosts des Podcasts „Über Köthen“ haben den Fall analysiert und sehen sowohl Versäumnisse der Schulleitung als auch eine überzogene Reaktion der Schüler. Auch der AfD-Fraktionschef im Landtag äußerte sich kritisch und forderte eine vollständige Aufklärung. Die MZ bleibt an dem Thema dran und wird weiter berichten.
Die Freie Schule Anhalt ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft. Der Vorfall hat in Köthen und darüber hinaus Wellen geschlagen. Die Schulleitung hat sich bislang nicht öffentlich zu den genauen Hintergründen geäußert.



