Anwohner in Droyßig diskutieren Ängste und Wünsche zum Straßenausbau
In der Gemeinde Droyßig im Burgenlandkreis fand kürzlich eine gut besuchte Anwohnerversammlung statt, die sich mit dem geplanten Ausbau der nördlichen Schlossstraße befasste. Die Veranstaltung zog reges Interesse auf sich, da viele Bewohner ihre Sorgen und Erwartungen zu dem Vorhaben äußern wollten.
Bürgermeister betont frühzeitige Bürgerbeteiligung
Bürgermeister Heiko Arnhold (CDU) eröffnete die Versammlung mit einem klaren Bekenntnis zur Transparenz und Einbindung der Anwohner. „Wie wir das schon beim kommenden Ausbau des Quesnitzer Weges gemacht haben, wollen wir auch hier die Anwohner frühzeitig mitnehmen“, erklärte er. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass die Bedenken der Bürger von Anfang an in die Planungen einfließen und mögliche Konflikte frühzeitig adressiert werden.
Vielfältige Themen und Sorgen der Anwohner
Während der Versammlung kamen verschiedene Themen zur Sprache, die die Anwohner bewegen. Insbesondere wurden folgende Punkte diskutiert:
- Angst vor Regengüssen: Einige Teilnehmer äußerten Befürchtungen, dass der Straßenausbau zu Problemen bei starken Niederschlägen führen könnte, etwa durch erhöhtes Oberflächenwasser oder Überschwemmungsrisiken.
- Verkehrsbelastung: Es gab Sorgen über mögliche erhöhte Verkehrsaufkommen und Lärmbelästigung während und nach den Bauarbeiten.
- Gestaltung und Sicherheit: Die Anwohner brachten Wünsche zur optischen Gestaltung der Straße sowie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ein, etwa durch bessere Beleuchtung oder Gehwegverbreiterungen.
Die Diskussionen zeigten, dass die Bürger ein starkes Interesse an einer nachhaltigen und anwohnerfreundlichen Umsetzung des Projekts haben. Bürgermeister Arnhold nahm die Anregungen auf und versprach, sie in die weiteren Planungsschritte zu integrieren.
Hintergrund und nächste Schritte
Der Ausbau der nördlichen Schlossstraße ist Teil der kommunalen Infrastrukturmaßnahmen in Droyßig. Ähnlich wie beim bereits geplanten Ausbau des Quesnitzer Weges setzt die Gemeinde auf einen partizipativen Ansatz, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Die Versammlung diente als erster Schritt, um den Dialog zwischen Verwaltung und Bürgern zu intensivieren.
In den kommenden Wochen sollen die gesammelten Inputs ausgewertet und in konkrete Planungsvorschläge überführt werden. Weitere öffentliche Termine sind geplant, um den Fortschritt transparent zu kommunizieren und weitere Rückmeldungen einzuholen. Die Gemeinde betont, dass solche Veranstaltungen entscheidend sind, um lokale Projekte erfolgreich und im Sinne der Anwohner umzusetzen.



