Der Wirtschaftsplan des städtischen Eigenbetriebs Annaburg für das Jahr 2026 hat den Stadtrat nur mit Mühe passiert. Am vergangenen Dienstag stimmten acht Räte mit Enthaltung, sodass der Etat gerade noch verabschiedet werden konnte. Hintergrund ist ein seit Jahren schwelender Streit über die Besetzung des Eigenbetriebs.
Kontroverse um Personalentscheidung von 2022
Bereits vor vier Jahren hatte der Stadtrat eine Entscheidung getroffen, die nun erneut für Diskussionen sorgt. Einige Ratsmitglieder fordern eine Änderung in der Zusammensetzung des Eigenbetriebs. Die genauen Gründe für die Unzufriedenheit liegen in der damaligen Personalauswahl, die nach Ansicht der Kritiker nicht den Anforderungen entspricht.
Etat mit Risiken
Der nun verabschiedete Wirtschaftsplan sieht Investitionen in die Kläranlage und die Wohnungswirtschaft vor. Beide Bereiche gehören weiterhin zum Eigenbetrieb. Allerdings gibt es Bedenken, ob die finanziellen Mittel ausreichen, um die anstehenden Modernisierungen zu stemmen. Die Stadtverwaltung hält den Plan für solide, während die Opposition Nachbesserungen fordert.
Die nächste Sitzung des Stadtrats wird zeigen, ob es zu einer Neubesetzung des Eigenbetriebs kommt. Bis dahin bleibt die Situation angespannt.



