Tobias Kersten (37) kandidiert als parteiunabhängiger Bürgermeister in Nordwestuckermark
Tobias Kersten kandidiert als Bürgermeister in Nordwestuckermark

Tobias Kersten (37) bewirbt sich als parteiunabhängiger Bürgermeister in Nordwestuckermark

Am 19. April 2026 findet in der Gemeinde Nordwestuckermark die Wahl eines neuen hauptamtlichen Bürgermeisters statt. Unter den sechs Kandidaten tritt der 37-jährige Tobias Kersten als parteiunabhängiger Bewerber an. Der gebürtige Prenzlauer, der im Wendejahr 1989 geboren wurde, bringt eine vielseitige berufliche und ehrenamtliche Erfahrung mit.

Vom Landwirt zum Klimaschutzmanager

Tobias Kersten absolvierte sein Abitur am Prenzlauer Scherpf-Gymnasium im Jahr 2009, leistete anschließend Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und studierte Agrarwirtschaft an der Hochschule Neubrandenburg. Von 2016 bis 2023 arbeitete er als Leiter der Tierproduktion im Landwirtschaftsbetrieb Mandelkow in Bandelow. Seit August 2023 ist er als Klimaschutzmanager in der Gemeindeverwaltung Nordwestuckermark tätig.

„Ich fragte mich, ob sich das nicht etwas beißt, wenn ich als Landwirt nun zum ‚Klimaschützer‘ werde. Doch wer könnte dafür besser geeignet sein als ein Landwirt mit sehr breit aufgestellter Ausbildung und Erfahrungen im Bereich Tier, Pflanze, Technik und Betriebswirtschaft?“, erklärt Kersten seine berufliche Entwicklung.

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Einblicke in die Verwaltung und ehrenamtliches Engagement

In seiner Position als Klimaschutzmanager war Kersten maßgeblich an der Erstellung eines Kriterienkatalogs für PV-Freiflächen in der Gemeinde beteiligt, fungierte als Ansprechpartner für den Wasser- und Bodenverband und sammelte Daten für Projekte wie die „Kommunale Wärmeplanung“ und das „Integrierte Klimaschutzkonzept“. Diese Tätigkeit ermöglichte ihm tiefe Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche der Verwaltung.

„Der Unterschied zwischen freier Wirtschaft und öffentlichem Dienst ist enorm. Die Bürokratie bremst viele Entwicklungen aus und verlangsamt die Prozesse“, schildert Kersten seine Erfahrungen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich als Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins zu Wittstock e.V. und als Führungskraft in der Freiwilligen Feuerwehr Nordwestuckermark, wo er in den Ortswehren Wittstock/Schapow und Schönermark/Wilhelmshof aktiv ist.

Ziele für die Gemeinde Nordwestuckermark

Angeregt durch Bekannte aus seinem Umfeld, entschied sich Kersten zur Kandidatur als parteiunabhängiger Bewerber. Seine Hauptziele für die kommenden acht Jahre umfassen:

  • Finanzielle Stabilität der Gemeinde, um freiwillige Aufgaben weiterhin erfüllen zu können
  • Schaffung von Anreizen zum Bleiben und zum Zuzug für Einwohner
  • Senkung der Fixkosten in der Gemeindeverwaltung
  • Beschleunigung und Verschläfung der Verwaltungsprozesse als Dienstleister für die Bürger

„Durch die Kombination von gesammelter Verwaltungserfahrung, direktem Einblick, meiner Führungsposition im Museumsverein Wittstock, als Führungskraft der FFW und meinem Wissen in den Bereichen Unternehmensführung, Management und Betriebswirtschaft möchte ich die Geschicke der Gemeinde in den kommenden acht Jahren leiten“, betont Kersten seine Motivation.

Die Bürgermeisterwahl am 19. April findet parallel zu den Landratswahlen statt und bietet den Bürgern von Nordwestuckermark die Möglichkeit, über die Zukunft ihrer Gemeinde zu entscheiden. Tobias Kersten sieht sich mit seiner vielseitigen Expertise gut gerüstet, um nicht nur die Wartezeiten auf den Fluren zu verkürzen, sondern die Gemeinde insgesamt effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten.

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