Dessau. Das traditionsreiche Drehbergfest des Gymnasiums Philanthropinum in Dessau stand in diesem Jahr kurz vor dem Aus. Grund war ein Streit um eine Versicherung, der die Veranstaltung nahezu unmöglich machte. Schulleiterin Astrid Bach zeigte sich frustriert über das Behörden-Ping-Pong, das die Planungen monatelang blockierte.
Eine lange Tradition in Gefahr
Die Drehbergfeste haben am Philanthropinum eine lange Tradition und sind fester Bestandteil des Schullebens. Doch in diesem Jahr drohte alles zu scheitern. „Was früher einfach war, ist jetzt nicht mehr einfach“, klagte Bach. Die Schulleitung sah sich mit unerwarteten bürokratischen Hürden konfrontiert, die das Fest nahezu unmöglich machten.
Der Streit um die Versicherung
Im Zentrum des Konflikts stand eine Versicherungsfrage. Die zuständigen Behörden verlangten eine spezielle Absicherung, die die Schule zunächst nicht nachweisen konnte. Es folgte ein monatelanges Hin und Her zwischen verschiedenen Ämtern, das die Verantwortlichen an den Rand der Verzweiflung trieb. „Wir wussten nicht, ob wir das Fest überhaupt noch retten können“, so Bach.
Hoffnung auf Rettung
Doch nun zeichnet sich eine Lösung ab. In letzter Minute gelang es den Beteiligten, eine Einigung zu erzielen. Die Versicherungsfrage konnte geklärt werden, sodass das Drehbergfest nun doch noch stattfinden kann. „Wir sind erleichtert, dass wir den Schülern und der Schulgemeinschaft dieses besondere Ereignis nicht vorenthalten müssen“, sagte Bach erfreut.
Bürokratie als Hindernis
Der Fall zeigt, wie sehr bürokratische Hürden traditionelle Veranstaltungen gefährden können. Die Schulleiterin appelliert an die Behörden, künftig pragmatischere Lösungen zu finden. „Wir brauchen mehr Verständnis für die Anliegen von Schulen und Vereinen, die solche Feste mit viel Herzblut organisieren.“
Das Drehbergfest wird nun wie geplant stattfinden. Die Schulgemeinschaft freut sich auf ein gelungenes Fest – und hofft, dass solche Probleme in Zukunft vermieden werden können.



