Die Europäische Union steht oft in der Kritik, wird verhöhnt und verurteilt. Doch wer von einem guten Leben in Freiheit, Würde und Wohlstand träumt, ist hier genau richtig. Und das Beste kommt noch. Eine Kolumne von Ullrich Fichtner.
Warum Jammern auf Weltniveau?
Es gibt viele Gründe, sich Sorgen zu machen: ein unberechenbarer US-Präsident, ein aggressiver Kreml-Chef, wachsende antidemokratische Kräfte in Europa. Doch die Europäer jammern auf hohem Niveau. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Lebensqualität so hoch wie in Europa. Freiheit, soziale Sicherheit, medizinische Versorgung – all das sind Errungenschaften, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen.
Die europäische Idee lebt
Zwar gibt es Rückschläge: Großbritannien folgt seinem Brexit-Lügner Nigel Farage in die nächste Sackgasse, Tschechien wählt einen Rechtsnationalisten, Frankreich steckt in der Krise, und in Deutschland führt die AfD die Umfragen an. Dennoch: Die europäische Idee ist stark. Tausende von Initiativen, Vereinen und Projekten arbeiten täglich daran, den EU-Verdruss zu bekämpfen, Vernunft und Wohlwollen zu fördern und junge Menschen zu begeistern.
Ein Plädoyer für Gelassenheit
Wie bei einem Schluckauf: Manchmal hilft es, kurz innehalten und tief durchatmen. Statt bei jeder schlechten Nachricht in Panik zu verfallen, sollten wir die Luft anhalten und besonnen bleiben. Die demokratische Mehrheit ist stark, und die Vernunft wird sich durchsetzen. Europa hat schon größere Krisen überwunden.
Dieser Artikel ist eine Erinnerung daran, dass wir in der besten aller Zeiten leben – wenn wir es nur erkennen. Lasst uns nicht jammern, sondern die Chancen nutzen, die Europa uns bietet.



