In Griechenland sorgt ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch für winterliche Verhältnisse in den Bergen. Zahlreiche Gipfel sind trotz des fortgeschrittenen Frühlings von einer weißen Schneeschicht bedeckt. Die Temperaturen liegen nach Angaben der „Griechenland Zeitung“ um bis zu 13 Grad unter dem saisonalen Durchschnitt.
Schneefälle am ersten Mai-Wochenende
Am ersten Mai-Wochenende kam es in vielen Gebirgszügen zu Schneefällen. Laut Meteorologen hat es ein derartiges Ausmaß an Schnee in dieser Jahreszeit seit 40 Jahren nicht mehr gegeben. Die Zeitung „To Vima“ berichtet unter Berufung auf Experten, dass Schneefälle Anfang Mai zwar nicht völlig ungewöhnlich seien, die aktuelle Intensität jedoch bemerkenswert sei.
Auswirkungen auf den Verkehr
Auf dem Athener Hausberg Parnitha musste der Verkehr am Sonntag teilweise unterbrochen werden, nachdem mehr als zehn Zentimeter Neuschnee gefallen waren. In sozialen Medien kursierten zahlreiche Fotos von verschneiten Landschaften, die an Wintertage erinnern.
Baldige Besserung in Sicht
Die Wetteraussichten deuten jedoch auf eine baldige Entspannung hin: Die Temperaturen sollen in den kommenden Tagen wieder ansteigen und den Frühling zurückbringen. Bis dahin bleibt die weiße Pracht in den griechischen Bergen ein außergewöhnliches Schauspiel.



