Im DFB-Pokalhalbfinale zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart steht Florian Müller im Tor der Breisgauer. Cheftrainer Julian Schuster stellte vor der Partie klar, dass die Entscheidung für Müller nichts mit den anhaltenden Wechselgerüchten um Stammtorhüter Noah Atubolu zu tun habe.
Schuster verteidigt Aufstellung
„Wir stehen unter anderem auch wegen ihm hier, weil er einfach gute Leistungen gezeigt hat und die auch stets im Training wirklich immer bestätigt“, sagte Schuster in der ARD. „Es ist gerade eine große Energie zu spüren in dieser Mannschaft und es gibt viele Argumente, ihn heute zu bringen.“ Müller hatte bereits in den vorherigen drei Pokalspielen dieser Saison den Vorzug erhalten.
Atubolu auf der Bank
Noah Atubolu, der im Pokal nur in der ersten Runde beim 2:0-Erfolg in Lotte zum Einsatz kam, nimmt in Stuttgart auf der Ersatzbank Platz. Schuster betonte: „Definitiv nicht. Das ist heute keine Entscheidung gegen Noah, sondern eine Entscheidung für Flo. Noah ist ganz klar unsere Nummer eins.“
Gerüchte um Sommerwechsel
Laut einem Bericht des kicker haben die Berater Atubolus den SC Freiburg darüber informiert, dass der 23-Jährige im Sommer den nächsten Karriereschritt anstrebt. Schuster nickte im Gespräch mit Sky-Moderator Yannick Erkenbrecher kurz, als er mit dieser Information konfrontiert wurde. Der gebürtige Breisgauer steht noch bis 2027 beim Sport-Club unter Vertrag. Am Wochenende soll er gegen Borussia Dortmund wieder zwischen den Pfosten stehen.



