Katerina Jacob schockiert über Gleichgültigkeit in Bayern: „In Kanada undenkbar“
Jacob schockiert über Gleichgültigkeit in Bayern

Katerina Jacob entsetzt über mangelnde Hilfsbereitschaft in bayerischer Heimat

Die Schauspielerin Katerina Jacob, die seit Jahren Kanada als Wahlheimat bezeichnet, ist aktuell auf Deutschlandbesuch und machte in ihrer bayerischen Heimat eine schockierende Beobachtung. Während eines Einkaufs in Aufkirchen am Starnberger See erlebte die 67-Jährige eine Szene, die sie zutiefst erschütterte und ihre Überzeugung von der kanadischen Gesellschaft weiter festigte.

Dramatische Szene beim Einkaufen: Junge Mann mit Downsyndrom wird ignoriert

Über Instagram berichtete Katerina Jacob mit besorgter Miene von ihrem Erlebnis. Sie beschrieb einen jungen Mann mit Downsyndrom, der verzweifelt vor einem Geschäft stand. „Er hatte eine Kiste mit Getränken vor sich, ein Brot, lag alles auf dieser Kiste“, schilderte die Schauspielerin die Situation. Der Mann weinte laut ihren Angaben und versuchte vergeblich, vorbeikommende Autos anzuhalten oder Passanten anzusprechen, um Hilfe zu erhalten.

Besonders erschütternd fand Jacob die Reaktion der Umstehenden: „Keiner, absolut keiner! Es hat keiner angehalten, um mal zu fragen. Die Leute sind vorbeigegangen, auch Mütter mit Kindern.“ Diese Gleichgültigkeit der Mitmenschen ließ die Schauspielerin fassungslos zurück.

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Jacob greift ein und bringt klare Worte

Entschlossen nahm Katerina Jacob die Situation selbst in die Hand. Sie ging auf den jungen Mann zu, nahm den Anruf seiner Großmutter entgegen und versicherte dieser, ihren Enkel sicher nach Hause zu bringen. Obwohl die Geschichte damit einen guten Ausgang nahm, blieb bei Jacob ein bitterer Nachgeschmack.

In deutlichen Worten äußerte sie ihre Enttäuschung: „Ich werde immer gefragt, was ich an Kanada so viel besser finde. Es ist einfach zu erklären. DAS hätte ich in Kanada nicht erlebt. Hundertprozent nicht.“ Für die Schauspielerin stellt dies den entscheidenden Unterschied zwischen den Gesellschaften dar, über den es nachzudenken gelte.

Kanada als Kontrast: Jacob schwärmt von Vancouver

Erst vor wenigen Wochen hatte Katerina Jacob im Gespräch mit der AZ von ihrer kanadischen Wahlheimat Vancouver geschwärmt und sie als „geniale Stadt“ bezeichnet. Das jüngste Erlebnis in Deutschland dürfte diese positive Einschätzung weiter untermauert haben. Die Schauspielerin, die beruflich und privat noch immer viel Zeit in Deutschland verbringt, sieht sich durch die Vorfälle in ihrer bayerischen Heimat in ihrer Kanada-Liebe bestätigt.

Die Episode wirft grundsätzliche Fragen zum Umgang mit Menschen mit Behinderungen und zur Hilfsbereitschaft in der Gesellschaft auf. Während Jacob in Kanada eine andere Kultur der gegenseitigen Unterstützung erlebt, zeigt ihr Starnberg-Erlebnis aus ihrer Sicht bedenkliche Defizite im zwischenmenschlichen Miteinander auf.

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