Fußball-WM 2026: Keine offiziellen Public Viewings in bayerischen Großstädten
Keine offiziellen Public Viewings in Bayern zur WM 2026

Fußball-WM 2026: Keine offiziellen Public Viewings in bayerischen Großstädten

In den fünf größten Städten Bayerns wird es zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 keine offiziell organisierten Public Viewings geben. Betroffen sind München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt. Ein Sprecher der Olympiapark München GmbH erklärte, dass dies vor allem auf abnehmendes Interesse zurückzuführen sei.

Abnehmendes Interesse als Hauptgrund

"Wir hatten ein paar erfolgreiche Anfangsjahre. Ab 2006 gab es einen echten Boom", so der Sprecher. Doch bereits 2014 sei der Ansturm trotz des deutschen Titelgewinns nicht derselbe gewesen. "Public Viewings gibt es heute ja im Prinzip in jedem Biergarten. So erklären wir uns zumindest das schwindende Interesse." Das letzte Public Viewing im Münchner Olympiapark für ein großes Turnier in einem anderen Land fand 2016 statt.

Heimturniere als Ausnahmefall

Der Sprecher betonte, dass offizielle Fanzonen weiterhin betrieben werden, wenn diese im Rahmen einer Heim-EM oder Heim-WM stattfinden und Teil der Gesamtveranstaltung sind. "Im Auftrag der Stadt oder der Verbände werden wir natürlich weiterhin offizielle Fanzonen betreiben", teilte er mit.

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Zeitverschiebung erschwert Übertragungen

Zusätzlich erschwert der Austragungsort der WM in den USA, Kanada und Mexiko die Organisation von Public Viewings. In Regensburg liegen derzeit zwei Anfragen von Gaststätten vor, die WM-Spiele übertragen möchten. Eine Sprecherin erklärte: "Aufgrund der späten Übertragungszeiten durch die Zeitverschiebung und der ausstehenden Verordnung des Bundes kann eine Genehmigung derzeit jedoch noch nicht erfolgen." Eine solche Verordnung ist unter anderem wegen der Lärmschutzregeln nötig.

Details zur Fußball-WM 2026

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni mit dem Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt und endet am 19. Juli. Insgesamt treten 48 Nationalmannschaften in Stadien in den USA, Kanada und Mexiko gegeneinander an. Wegen der Zeitverschiebung sind viele Spiele für deutsche Zuschauer spät angesetzt, beispielsweise ist der Anstoß des Spiels Ecuador gegen Deutschland für 22.00 Uhr geplant.

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