Vincent Kompany hat Manuel Neuer noch einmal in den höchsten Tönen gelobt, in die WM-Kaderplanung von Bundestrainer Julian Nagelsmann will sich der Coach des deutschen Meisters FC Bayern München jedoch nicht einmischen. Nagelsmann habe jetzt „diesen vollen Druck, den Kader für die WM zusammenzustellen“, sagte Kompany vor dem Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln und ergänzte: „Ich werde ihm die Ruhe geben, seinen Kader zu bauen, ohne dass ich da eine Meinung abgebe.“
Indirekte Empfehlung für Neuer
Indirekt tat es der Belgier aber dann doch. Der FC Bayern habe in Neuer schließlich „den besten deutschen Torwart“. Ob dieser auch mit zur WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) muss? Diese Frage wird Nagelsmann spätestens am Donnerstag bei seiner Kadernominierung in Frankfurt am Main beantworten. Laut verschiedener Medien wird zumindest über den Namen Neuer diskutiert.
In München wird der 40-Jährige seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängern, auch wenn es vom Verein noch keine offizielle Bestätigung gibt. „Wir reden und es sieht gut aus, aber es gibt halt noch nichts zu verkünden“, sagte Sportvorstand Max Eberl am Freitag.
Hintergrund: Neuers Rolle beim FC Bayern
Manuel Neuer, der seit 2011 für den FC Bayern spielt, hat in dieser Saison erneut seine Klasse unter Beweis gestellt. Trotz seines Alters von 40 Jahren zählt er weiterhin zu den besten Torhütern der Welt. Die Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr unterstreicht das Vertrauen des Vereins in seine Fähigkeiten. Ob Bundestrainer Nagelsmann bei der WM auf seine Erfahrung setzt, bleibt abzuwarten.



