BR Volleys: Trainerwechsel aus familiären Gründen vor Halbfinale
Trainerwechsel bei BR Volleys aus familiären Gründen

Bei Serienmeister BR Volleys kommt es mitten im Kampf um die zehnte deutsche Meisterschaft in Folge zu einem überraschenden Trainerwechsel. „Aus dringenden familiären Gründen tritt der bisherige Headcoach Alexandre Leal mit sofortiger Wirkung von seiner Position zurück und damit übernimmt Markus Steuerwald für den weiteren Verlauf der Playoffs 2026“, teilten die Berliner drei Tage vor dem entscheidenden dritten Halbfinal-Spiel gegen den VfB Friedrichshafen mit.

Leal kehrt in die Heimat zurück

Leal ist seit 2023 beim deutschen Top-Club, zunächst als Co-Trainer unter Cheftrainer Joel Banks. Nach dessen Aus im Januar wurde der Brasilianer zum Chefcoach befördert. „Alexandre Leal hat aus persönlichen Gründen um die Möglichkeit gebeten, in seine Heimat zurückzukehren. In der sportlich brisanten Situation ist das bedauerlich, trotzdem entsprechen wir natürlich diesem Wunsch in seinem Interesse“, sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand, der sich für Leals Arbeit bedankte.

Vertrag bleibt bestehen

Das Vertragsverhältnis mit Leal bleibe weiterhin bestehen, teilte der Hauptstadtclub mit. Der Südamerikaner könnte also wieder an die Seitenlinie der Berliner zurückkehren. Steuerwald war bislang Co-Trainer und wird in der kommenden Spielzeit Chefcoach beim Bundesliga-Konkurrenten Grizzlys Giesen. Der Trainerwechsel kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn die BR Volleys stehen im Halbfinale der Playoffs gegen den VfB Friedrichshafen. Das Team kämpft um den Einzug ins Finale und die Chance auf den zehnten Meistertitel in Serie. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Mannschaft die Umstellung verkraftet und weiterhin erfolgreich spielt.

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