Der Hamburger SV kann im Abstiegskampf wieder auf seinen Abwehrchef hoffen. Luka Vuskovic, der kroatische Nationalspieler, hat nach seiner Knieverletzung das Training wieder aufgenommen. Der 20-Jährige fiel zuletzt drei Spiele aus, die der HSV allesamt verlor. Nun kehrt er rechtzeitig vor der wichtigen Partie bei Eintracht Frankfurt zurück.
Trainer Polzin setzt auf „smarte Lösung“
HSV-Trainer Merlin Polzin zeigte sich erleichtert über die Rückkehr seines Abwehrchefs. „Wir müssen eine smarte Lösung finden, um ihn behutsam wieder ans Spiel heranzuführen“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Vuskovic habe zwar gut trainiert, aber nach einer Knieverletzung sei Vorsicht geboten. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns, aber wir wollen kein Risiko eingehen.“
Vuskovic‘ Bedeutung für den HSV
Seit seinem Wechsel zum HSV hat sich Vuskovic als unverzichtbarer Bestandteil der Defensive etabliert. Mit seiner Ruhe am Ball und seinem Stellungsspiel gibt er der Hintermannschaft Sicherheit. In den drei Spielen ohne ihn kassierte der HSV neun Gegentore – ein deutlicher Beleg für seine Wichtigkeit. „Luka gibt uns Stabilität und Führungsqualität“, so Polzin.
Die Partie in Frankfurt am Samstag ist für den HSV richtungsweisend. Der Club steckt mitten im Abstiegskampf und braucht dringend Punkte. Ob Vuskovic von Beginn an spielen wird, ließ Polzin offen. „Wir werden bis zum letzten Moment abwarten, wie er sich fühlt. Vielleicht ist eine Einwechslung die klügere Lösung.“
Die Fans des HSV hoffen jedenfalls auf ein baldiges Comeback ihres Abwehrchefs. Mit Vuskovic in der Startelf könnte der Abwärtstrend gestoppt werden. Trainer Polzin bleibt optimistisch: „Wir haben eine gute Mannschaft und werden uns aus dieser Situation befreien. Mit Luka sind wir noch stärker.“



