Rekordverdächtiger Einsatz für die Berliner Feuerwehr am 1. Mai
Am 1. Mai 2026 waren die Sanitäter der Berliner Feuerwehr aufgrund der Massen an Feiernden und des hohen Alkoholkonsums im Dauereinsatz. Insgesamt wurden 1.657 Einsätze im Rettungsdienst bis in die Nacht hinein absolviert, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Belastung für die Einsatzkräfte war enorm.
Die meisten Notfälle ereigneten sich am Abend im Stadtteil Kreuzberg. Im überfüllten Görlitzer Park häuften sich die medizinischen Hilfeersuchen derart, dass die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei eine Verletzten-Sammelstelle einrichtete. Diese diente dazu, die zahlreichen Anfragen gezielt abzuarbeiten. Zwischenzeitlich blockierten die Menschenmengen sogar die Zufahrtswege für die Rettungsfahrzeuge.
Zehntausende feierten in Kreuzberg
Bereits am Nachmittag strömten Zehntausende Besucher nach Kreuzberg, um den Tag der Arbeit zu feiern. Die Stimmung war ausgelassen, doch die hohe Anzahl an alkoholisierten Personen führte zu zahlreichen medizinischen Zwischenfällen. Die Feuerwehr appelliert an die Feiernden, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen und bei Notfällen den Rettungskräften Platz zu machen.
Die Berliner Feuerwehr zog eine gemischte Bilanz: Trotz der hohen Belastung seien alle Einsätze professionell bewältigt worden. Man habe aus den Erfahrungen der Vorjahre gelernt und entsprechende Vorkehrungen getroffen. Dennoch bleibt der 1. Mai in Kreuzberg eine logistische Herausforderung für die Einsatzkräfte.



