Eine besondere Dankesaktion in Berlin hat rund 10.000 Euro Spenden eingebracht und auf die zunehmenden Belastungen für Rettungskräfte aufmerksam gemacht. Am Florianstag, dem 4. Mai, dem Gedenktag des Schutzpatrons der Feuerwehr und der Schornsteinfeger, organisierten Berliner Schornsteinfeger gemeinsam mit der Feuerwehr, der Polizei und dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner eine Veranstaltung unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“.
Die Aktion fand in der Lehrbackstube der Konditoren-Innung Berlin statt, wo Wegner am Mittag zu Besuch war. In den vergangenen Jahren habe sich die Veranstaltung zu einer festen Größe entwickelt, hieß es. Insgesamt seien bereits rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt worden. Die Rettungskräfte seien 365 Tage im Jahr für die Sicherheit der Menschen im Einsatz, betonten die Organisatoren. Gleichzeitig sei in den letzten Jahren ein besorgniserregender Anstieg von Übergriffen auf die Retter zu verzeichnen. Die Schornsteinfegerinnung wolle daher ihren Dank deutlich machen und ein Zeichen für Respekt und Zusammenhalt setzen.
Florianstag als Symbol für Dank und Anerkennung
Der Florianstag am 4. Mai erinnert traditionell an den heiligen Florian, den Schutzpatron der Feuerwehr und der Schornsteinfeger. Dieser Tag wurde genutzt, um den Rettungs- und Hilfsorganisationen öffentlich zu danken und auf ihre schwierige Arbeit hinzuweisen. Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft der Schornsteinfegerinnung und fand breite Unterstützung durch die Berliner Bevölkerung und lokale Unternehmen.
Wachsende Herausforderungen für Rettungskräfte
Die Veranstaltung machte deutlich, dass Rettungskräfte zunehmend mit Gewalt und Respektlosigkeit konfrontiert sind. Die Organisatoren appellierten an die Gesellschaft, den Einsatz der Retter mehr zu würdigen und ihnen den nötigen Respekt entgegenzubringen. Die gesammelten Spenden sollen Projekte unterstützen, die die Sicherheit und das Wohl der Rettungskräfte fördern.
Mit dieser Aktion setzten die Berliner Schornsteinfeger ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gegen Gewalt. Der Regierende Bürgermeister Wegner lobte das Engagement und betonte die Bedeutung des Ehrenamts in der Stadt. Die Dankesaktion ist ein Beispiel dafür, wie lokale Berufsgruppen und öffentliche Institutionen gemeinsam für eine gute Sache eintreten können.



