Pfeifenraucher in Oranienburg: Tabakglut löst Wohnungsbrand aus
Pfeifenraucher: Tabakglut löst Wohnungsbrand aus

Ein entspannter Abend auf dem Balkon endete für einen fast 70-jährigen Mann in Oranienburg mit einem Krankenhausaufenthalt und einer unbewohnbaren Wohnung. Der Senior rauchte am Dienstagabend seine Tabakpfeife auf dem Balkon seiner Wohnung im Stadtteil Friedrichsthal, als er offenbar den glimmenden Tabakrest unsachgemäß entsorgte.

Brandursache: Heißer Tabak im Müll

Laut Polizeiangaben brachte der Mann den noch glühenden Tabak nach dem Rauchen in seine Wohnung und warf ihn in einen Müllbehälter. Die Hitze des Tabaks entzündete zunächst den Abfall und dann den Eimer selbst. In der Folge breitete sich dichter Rauch in der Wohnung aus.

Senior versucht Eigenlöschung

Anstatt sofort die Feuerwehr zu alarmieren, versuchte der Rentner, den Brand eigenständig zu löschen. Dabei atmete er so viel Rauch ein, dass er mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

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Die Nachbarn des Mehrfamilienhauses an der Bundesstraße 96 kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon, erlitten aber keine Verletzungen. Allerdings ist die Wohnung des Seniors vorerst unbewohnbar. Ob die Pfeife des Mannes den Brand überstanden hat oder als Beweismittel beschlagnahmt wurde, konnten die Behörden nicht abschließend klären.

Der Vorfall erinnert daran, dass Pfeifenrauchen nicht nur gemütlich sein kann, sondern auch Gefahren birgt, wenn die glimmenden Überreste nicht sachgerecht entsorgt werden. Bekannte Pfeifenraucher wie Günter Grass oder Winston Churchill beherrschten die Kunst des Pfeiferauchens offenbar besser – zumindest blieben ihnen derartige Zwischenfälle erspart.

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