Platz vor Parlament nach Margot Friedländer benannt
Platz vor Parlament nach Margot Friedländer benannt

Das Berliner Landesparlament hat bei seiner jüngsten Sitzung über die Ereignisse rund um den 1. Mai debattiert. Die Feiern und Demonstrationen verliefen weitgehend friedlich. Dennoch wurden nach Angaben der Polizei mehrere Dutzend Menschen vorläufig festgenommen. Rund 120 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, unter anderem wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und sexueller Belästigung.

Feierstunde zur Benennung des Platzes

Die Plenarsitzung begann am heutigen Donnerstag eine Stunde später als üblich, um 11.00 Uhr. Zuvor fand eine Feierstunde statt, bei der der Platz vor dem Abgeordnetenhaus nach der Holocaust-Überlebenden und Berliner Ehrenbürgerin Margot Friedländer benannt wurde. Die Feierstunde begann um 9.00 Uhr im Plenarsaal. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hielt eine Rede, in der er an Margot Friedländer erinnerte. Anschließend wurde das Namensschild für den Platz enthüllt.

Margot Friedländers Vermächtnis

Margot Friedländer war am 9. Mai des vergangenen Jahres im Alter von 103 Jahren gestorben. Sie überlebte den Holocaust und engagierte sich zeitlebens für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Die Benennung des Platzes vor dem Landesparlament ist eine Würdigung ihres Lebenswerks und ein Zeichen gegen das Vergessen.

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