Wasserpistolen-Vorfall löst Polizeigroßeinsatz an Berliner Universität aus
Ein vermeintlicher Waffenalarm hat am Freitagnachmittag an der Freien Universität Berlin im Ortsteil Dahlem für erhebliche Aufregung gesorgt. Gegen 16 Uhr saß ein Student im Bereich zwischen der Jurabibliothek und der Mensa an der Van’t-Hoff-Straße, als ein Dozent ihn auf eine auffällige Pistole ansprach.
Student klopft mit Spielzeugwaffe auf den Tisch
Laut Zeugenberichten reagierte der junge Mann auf die Nachfrage des Dozenten, indem er mit der vermeintlichen Waffe demonstrativ auf den Tisch klopfte, um zu zeigen, dass es sich um ein harmloses Spielzeug handelte. Der Dozent zeigte sich dennoch beunruhigt und informierte aus Vorsichtsgründen die Polizei. Er äußerte zudem die Ansicht, dass das Tragen von Spielzeugwaffen auf dem Universitätscampus nicht angemessen sei.
Schwer bewaffnete Einsatzkräfte durchsuchen den Campus
Die Polizei rückte daraufhin mit einem schwer bewaffneten Team an der Freien Universität an. Bei der Suche nach einem Mann mit einer Waffe wurden mehrere Studenten durch das unerwartete Auftreten der Einsatzkräfte erschreckt. Die Situation eskalierte zunächst, bis die Beamten den Verursacher des Alarms ausfindig machen konnten.
Festnahme und schnelle Freilassung nach Überprüfung
Der Student wurde kurzzeitig festgenommen und in Handfesseln abgeführt. Nach einer gründlichen Überprüfung seiner Personalien und der Untersuchung der Pistole stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich nur um eine Wasserspritzpistole handelte. Daraufhin wurde der junge Mann umgehend wieder freigelassen. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität bei potenziellen Waffensichtungen in öffentlichen Einrichtungen.



