Wildpark Potsdam: Drei Weltkriegs-Bomben erfolgreich gesprengt
Im Potsdamer Wildpark ist die Entwarnung gegeben: Sprengmeister haben drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich unschädlich gemacht. Die gefundenen Sprengkörper umfassten eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe sowjetischer Herkunft sowie zwei kleinere Bomben mit jeweils 25 Kilogramm Gewicht. Der Sperrkreis um den Fundort wurde nach der gelungenen Sprengung aufgehoben.
Systematische Suche führt zu weiteren Funden
Die Bomben waren vor wenigen Tagen bei systematischen Sucharbeiten von Experten entdeckt worden. Die Stadtverwaltung Potsdam bestätigte den erfolgreichen Abschluss der Sprengung dieser Kampfmittel. Allerdings ist die Arbeit der Kampfmittelräumdienste noch nicht beendet.
Im Potsdamer Süden sind bei den fortlaufenden Suchmaßnahmen ebenfalls Blindgänger aufgetaucht. Diese sollen am kommenden Donnerstag entschärft werden. Die Stadt rechnet mit erheblichen Verkehrseinschränkungen, insbesondere auf der Bundesstraße 2 zwischen Potsdam und Michendorf.
Insgesamt fünf Blindgänger entdeckt
Insgesamt wurden bei den Suchaktionen in Potsdam fünf Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg lokalisiert. Während die drei Fundstücke im Wildpark bereits Geschichte sind, stehen die Entschärfungen der beiden weiteren Blindgänger im Süden der Stadt noch bevor. Die systematische Suche nach Kriegsrelikten bleibt in der Region eine fortwährende Aufgabe für die Experten.
Die erfolgreiche Sprengung im Wildpark zeigt einmal mehr, wie wichtig diese regelmäßigen Such- und Räumarbeiten sind. Trotz der vielen Jahrzehnte seit Kriegsende stellen solche Funde weiterhin eine ernsthafte Gefahr für die Bevölkerung dar. Die Stadtverwaltung appelliert an die Bürger, bei Verdachtsfällen umgehend die Behörden zu informieren.



