Landgericht Potsdam verurteilt Diebesbande für 18 Einbrüche in Einfamilienhäuser
In einem aufsehenerregenden Prozess hat das Landgericht Potsdam eine fünfköpfige Diebesbande wegen schweren Bandendiebstahls verurteilt. Die Angeklagten müssen sich für gezielte Einbrüche in insgesamt 18 Einfamilienhäuser verantworten, die sich über drei Bundesländer erstreckten.
Sechs Jahre Gesamtfreiheitsstrafe für die Täter
Das Gericht verhängte eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren gegen die fünf Bandenmitglieder. Die Urteilsbegründung basiert auf schwerem Bandendiebstahl in Tateinheit mit Sachbeschädigung. In 18 Fällen wurde diese Konstellation festgestellt, bei einem Angeklagten in 17 Fällen.
Die Kammer sah es als eindeutig erwiesen an, dass sich die Angeklagten spätestens seit dem 30. Januar 2025 zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen hatten. Der Zweck dieser Bande war die fortgesetzte Begehung von Einbruchsdiebstählen in Einfamilienhäusern, wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Einbrüche in drei Bundesländern
Die Diebesbande hinterließ ihre Spuren in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Insgesamt waren etwa 20 Einfamilienhäuser betroffen, wobei das Gericht in 18 Fällen die Tatbestände des schweren Bandendiebstahls und der Sachbeschädigung als erwiesen ansah.
Die systematische Vorgehensweise der Täter und die regionale Ausdehnung ihrer Aktivitäten machten den Fall besonders schwerwiegend, betonten die Richter in ihrer Urteilsverkündung. Die Verurteilung sendet ein klares Signal gegen organisierte Eigentumskriminalität in ländlichen Regionen.



