Manja Schüle zur Wissenschaftsministerin des Jahres gekürt – Auszeichnung durch 2.222 Wissenschaftler
Manja Schüle als Wissenschaftsministerin des Jahres ausgezeichnet

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle erhält prestigeträchtige Auszeichnung

Im Rahmen der feierlichen „Gala der deutschen Wissenschaft“ wurde Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) am Montagabend mit dem Titel „Wissenschaftsministerin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte nach einer umfangreichen Online-Umfrage des Deutschen Hochschulverbands, an der sich insgesamt 2.222 Wissenschaftler beteiligt hatten.

Überwältigende Zustimmung durch die Wissenschaftsgemeinschaft

Die Brandenburger Ministerin erreichte in der Mitgliederbefragung eine Durchschnittsnote von 2,04 und setzte sich damit deutlich an die Spitze der Rangliste. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Schüle bei dieser Umfrage regelmäßig Plätze im vorderen Drittel belegt, was ihre kontinuierlich hohe Wertschätzung in der Wissenschaftslandschaft unterstreicht.

Bei der Preisverleihung, bei der Schüle eine kunstvoll gestaltete Statue aus Glas und Acryl entgegennahm, zeigte sich die Ministerin bewegt: „Für mich ist dieser Preis ein Vertrauensvorschuss, den gemeinsamen Weg weiterzugehen.“ Sie betonte zudem ihre positive Arbeitsbeziehung in der neuen Koalitionskonstellation: „In der neuen Konstellation mit der CDU geht es mir außerordentlich gut, ich glaube, das werden dreieinhalb gute Jahre im Land Brandenburg.“

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Herausragende Projekte und zukunftsweisende Initiativen

In einem anschließenden Gespräch mit der renommierten ZDF-Moderatorin Gundula Gause hob Schüle mehrere wegweisende Projekte ihrer Amtszeit hervor. Besonders stolz zeigte sie sich auf die Neugründung der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT), die in nur vier Jahren realisiert werden konnte.

„Wenn Sie nach Cottbus fahren, eine Region im Strukturwandel, die ihre Identität im Tagebau und in der Kohle hatte, und dort in die Gesichter der Menschen schauen, dann spüren Sie den Stolz, dass eine Universitätsmedizin nach Cottbus kommt“, beschrieb Schüle die emotionale Bedeutung dieses Projekts für die strukturschwache Region.

Weitere wichtige Vorhaben umfassen:

  • Die Entwicklung eines neuen Berufungsrechts für Brandenburgs Hochschulen
  • Die Gründung des Europäischen Kompetenzzentrums für Digitale Souveränität durch Mäzen Hasso Plattner
  • Die kontinuierliche Stärkung der Forschungsinfrastruktur im Bundesland

Anerkennung durch Wissenschaftsverbände und Mäzene

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbands, Prof. Lambert Koch, würdigte Schüles Engagement mit deutlichen Worten: „Da läuft vieles gut“, konstatierte er bezüglich der Brandenburger Hochschulpolitik unter Schüles Führung.

Besondere Anerkennung zollte die Ministerin dem Software-Unternehmer und Mäzen Hasso Plattner, dessen Engagement sie als beispielhaft hervorhob: „Er gibt das Geld, er stellt keine weiteren Ansprüche, er will dem Land, das ihn ausgebildet hat, einfach nur dankbar sein – und wir sind darauf sehr, sehr stolz.“

Die Auszeichnung als „Wissenschaftsministerin des Jahres“ markiert einen Höhepunkt in Schüles politischer Laufbahn und unterstreicht die wachsende Bedeutung Brandenburgs als Wissenschaftsstandort innerhalb der deutschen Forschungslandschaft.

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