Polizei trainiert in Fürstenwalde für den Ernstfall bei Risiko-Fußballspielen
Die Bundespolizei hat in Fürstenwalde eine umfangreiche Einsatzübung für den Ernstfall bei Risiko-Fußballspielen durchgeführt. Bei dieser Trainingsmaßnahme standen vor allem die Abläufe bei möglichen Fan-Ausschreitungen im Fokus.
Fiktives Spiel als Übungsszenario
„Ausgangspunkt der Übung ist ein fiktives Fußballspiel, bei dem Fanbewegungen und polizeiliche Abläufe intensiv trainiert werden“, erklärte die Stadtverwaltung Fürstenwalde. Das Hauptziel dieser Übung sei es, Einsatzkräfte systematisch auf mögliche Einsatzlagen vorzubereiten und bestehende Abläufe gründlich zu überprüfen.
Die Übung begann planmäßig um 10.00 Uhr im gesamten Stadtgebiet von Fürstenwalde. „Dabei wird es zeitweise zu einer deutlich erhöhten Polizeipräsenz und größeren Personengruppen im öffentlichen Raum kommen“, teilte die Stadtverwaltung mit. Teilweise könne es während der Übung auch lauter werden, warnte die Stadtverwaltung vorab.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Für die Bevölkerung bestehe jedoch ausdrücklich keine Gefahr. „Es handelt sich ausschließlich um eine Trainingsmaßnahme der Bundespolizei“, betonte die Stadtverwaltung. Die Übung diene dazu, die Koordination zwischen verschiedenen Polizeieinheiten zu verbessern und mögliche Schwachstellen in den Einsatzabläufen frühzeitig zu identifizieren.
Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Vorbereitung auf Großveranstaltungen, insbesondere bei Fußballspielen mit erhöhtem Risikopotenzial. Durch regelmäßiges Training können die Einsatzkräfte im Ernstfall schneller und koordinierter reagieren, was letztlich der Sicherheit aller Beteiligten dient.



