Bundespräsident Steinmeier gedenkt am Friedhof der Märzgefallenen zum Demokratietag
Steinmeier gedenkt am Friedhof der Märzgefallenen zum Demokratietag

Bundespräsident Steinmeier gedenkt am Friedhof der Märzgefallenen zum Demokratietag

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Samstag den Friedhof der Märzgefallenen in Berlin-Friedrichshain besucht. Der Besuch fand anlässlich des neu eingeführten „Tags der Demokratiegeschichte“ statt, der erstmals am 18. März dieses Jahres begangen wurde. Dieser Gedenktag erinnert an den jahrhundertelangen Kampf für die Demokratie in Deutschland.

Schüler führen durch historischen Ort

Am Friedhof der Märzgefallenen empfingen Schüler eines Berliner Gymnasiums das Staatsoberhaupt. Die Jugendlichen begleiteten Steinmeier zu fünf verschiedenen Stationen auf dem historischen Gelände. Dort berichteten sie ausführlich über die Ereignisse des Berliner Märzaufstands von 1848 und erläuterten die heutige Bedeutung des Friedhofs als wichtigen Erinnerungsort für die deutsche Demokratiegeschichte.

Im Anschluss an die Führung legte Bundespräsident Steinmeier am zentralen Gedenkstein einen Kranz nieder. Damit würdigte er die Opfer der Revolution von 1848 und unterstrich die kontinuierliche Bedeutung demokratischer Werte für die deutsche Gesellschaft.

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Bundesweite Veranstaltungen zum Demokratietag

Der Aktionszeitraum für den Tag der Demokratiegeschichte erstreckte sich bis zum Sonntag, dem 22. März. Bundesweit beteiligten sich mehr als 250 Orte und Institutionen mit einem vielfältigen Programm. Die Veranstaltungen umfassten:

  • Vorträge und Diskussionsrunden
  • Historische Lesungen
  • Stadtspaziergänge zu demokratischen Erinnerungsorten
  • Bildungsveranstaltungen in Schulen und Universitäten

Steinmeier als Schirmherr der Initiative

Bundespräsident Steinmeier übernahm die Schirmherrschaft für diesen bedeutenden Gedenktag. Seit Beginn seiner Amtszeit setzt er sich intensiv dafür ein, die deutsche Demokratiegeschichte stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Initiative für den Tag der Demokratiegeschichte ging von der 2021 gegründeten Stiftung aus, die sich der Aufarbeitung und Vermittlung demokratischer Traditionen widmet.

Der 18. März als Datum für den Gedenktag wurde bewusst gewählt, da es mehrere historische Meilensteine der deutschen Demokratiegeschichte markiert:

  1. Die Ausrufung der Mainzer Republik im Jahr 1793
  2. Die Revolution von 1848 mit dem Berliner Märzaufstand
  3. Die erste freie Volkskammerwahl in der DDR im Jahr 1990

Durch die Einrichtung dieses Gedenktages soll die Erinnerung an diese demokratischen Errungenschaften dauerhaft verankert und für künftige Generationen bewahrt werden.

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