Sturmschäden legen Bahnstrecke bei Neubrandenburg lahm
Am Donnerstagnachmittag kam es im östlichen Mecklenburg-Vorpommern zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Altentreptow und Sternfeld stürzte ein Baum in die Oberleitung der Bahnstrecke. Dieser Baum kollidierte anschließend mit einem vorbeifahrenden Zug, wie in Durchsagen an den Bahnhöfen der Region zu hören war.
Komplette Unterbrechung der Strecke Berlin-Stralsund
Die Folgen des Vorfalls sind gravierend: Der Bahnverkehr auf der Strecke des RE5 und RE51 von Berlin nach Stralsund wurde vollständig unterbrochen. Die Deutsche Bahn hat als Reaktion darauf ab Neubrandenburg einen Notverkehr eingerichtet, um die betroffenen Fahrgäste zu versorgen. Bis zum Abend des 25. März 2026 war jedoch noch unklar, wie lange die Störung anhalten wird und wann der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann.
Chaotische Szenen an Bahnhöfen
Seit dem Nachmittag wurden zahlreiche Züge umgeleitet, was zu chaotischen Szenen an mehreren Bahnhöfen führte. Besonders betroffen war der Bahnhof Neustrelitz, wo ein Zug seine Fahrt abbrechen musste und wieder in Richtung Berlin zurückkehrte. Zahlreiche Fahrgäste strandeten dort und mussten auf alternative Transportmöglichkeiten warten. Die Anzeigetafeln in den Zügen und an den Bahnhöfen zeigten bereits am Donnerstagabend die Unterbrechung der Strecke in Richtung Stralsund an.
Die Sturmschäden haben somit nicht nur zu technischen Problemen geführt, sondern auch zu erheblichen Unannehmlichkeiten für Reisende in der Region. Die genauen Ursachen für den Baumsturz werden derzeit untersucht, wobei die aktuellen Wetterbedingungen mit starken Winden als wahrscheinlicher Auslöser gelten. Die Bahn bittet betroffene Fahrgäste um Geduld und informiert kontinuierlich über die Entwicklungen.



