Neubrandenburg: Brücke im Kulturpark wird ab Montag für Ersatzneubau gesperrt
Im Neubrandenburger Kulturpark müssen sich Besucher ab Montag auf eine kurzfristige Sperrung der Geh- und Radwegbrücke über den Ölmühlenbach einstellen. Die Stadtverwaltung hat diese Maßnahme angekündigt, da mit dem 23. Februar 2026 die Bauarbeiten für einen dringend benötigten Ersatzneubau beginnen. Stadtsprecher Marcel Grömke betont: „Ein Passieren der Brücke ist dann nicht mehr möglich.“
Zwingende Maßnahme aufgrund baulicher Defizite
Die Sperrung und der anschließende Neubau sind laut Stadtverwaltung „zwingend erforderlich“, da die bestehende Brücke unter erheblichen baulichen Mängeln leidet. Konkret soll der stark beschädigte Stahlüberbau vollständig ersetzt werden. Zusätzlich werden der Brückenkörper angehoben und die Brückenauflager erneuert. Die vorhandenen Unterbauten sollen dabei überwiegend erhalten bleiben, um die historische Struktur zu wahren.
Die Sperrung betrifft insbesondere den Übergang zum Brodaer Strand vom Weg am Oberbachkanal. Dieser Abschnitt wird voraussichtlich bis Ende April oder Anfang Mai 2026 gesperrt bleiben. Marcel Grömke erklärt jedoch: „Ein Zugang zum Wehr am Ölmühlenbach bleibt weiterhin möglich, und die Wegebeziehungen in Richtung Kulturpark und Brodaer Strand bleiben grundsätzlich erhalten.“
Umleitung für Fußgänger und Radfahrer
Für die Dauer der Bauarbeiten wird eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet, die über Binsenwerder und die Brodaer Straße führt. Alternativ können Fußgänger und Radfahrer die Zuwegung über die Oberbachbrücke nutzen. Stadtsprecher Grömme betont: „Mit kleineren Umwegen sind die Ziele im Kulturpark und am Brodaer Strand weiterhin erreichbar.“ Diese Maßnahmen sollen die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich halten.
Kosten und Zeitplan der Bauarbeiten
Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 490.000 Euro. Die Bauarbeiten werden von der Firma Holger Roock aus Grimmen durchgeführt. Mit dem für Ende April oder Anfang Mai 2026 geplanten Abschluss der Arbeiten steht den Neubrandenburger Bürgern dann wieder eine sichere und moderne Querung zur Verfügung. Marcel Grömke resümiert: „Damit wird die Infrastruktur im Kulturpark nachhaltig verbessert und für die Zukunft gesichert.“
Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und weist darauf hin, dass alle Informationen auch auf der städtischen Website verfügbar sind. Der Ersatzneubau ist ein wichtiger Schritt, um die Verkehrssicherheit und die Attraktivität des Kulturparks langfristig zu gewährleisten.



