Schwerer Lkw-Unfall auf der A19 bei Rostock legt Verkehr lahm
Ein geplatzter Reifen an einem Lastwagen hat auf der Autobahn 19 bei Rostock zu einem folgenschweren Unfall geführt, der einen hohen Sachschaden verursachte und die wichtige Verkehrsader für mehrere Stunden vollständig blockierte. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 200.000 Euro.
Unfallhergang und Folgen
Am frühen Nachmittag kam ein Lkw-Gespann zwischen den Anschlussstellen Kessin und Rostock-Süd durch einen plötzlichen Reifenplatzer von der Fahrbahn ab. Der Lastwagen kollidierte zunächst mit einem Pkw, der in derselben Richtung unterwegs war, und prallte anschließend gegen die Mittelschutzplanke. Erfreulicherweise wurde nach ersten Erkenntnissen niemand schwer verletzt. Der Autofahrer wurde jedoch vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, um mögliche Verletzungen medizinisch abklären zu lassen.
Durch die Kollision erlitt die Sattelzugmaschine erhebliche Schäden, wodurch größere Mengen an Betriebsstoffen austraten. Feuerwehr und eine Spezialfirma waren vor Ort im Einsatz, um die Verunreinigungen zu beseitigen und die Gefahrenstelle zu sichern. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Stundenlange Verkehrsbehinderungen
Die Fahrbahn in Richtung Rostock war bis etwa 18.40 Uhr voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus führte. Die Sperrung beeinträchtigte den Verkehrsfluss auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung erheblich und forderte von den Einsatzkräften umfangreiche Maßnahmen zur Unfallaufklärung und Straßenreinigung.
- Unfallursache: Geplatzter Reifen am Lkw-Gespann
- Beteiligte Fahrzeuge: Lkw-Gespann und Pkw
- Sachschaden: Rund 200.000 Euro
- Sperrungsdauer: Bis etwa 18.40 Uhr
- Verletzte: Keine schweren Verletzungen gemeldet
Die Polizei ermittelt weiter zu den genauen Umständen des Unfalls und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere bei Lkw-Fahrten, regelmäßig den Reifenzustand zu überprüfen, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden.



