Rettungssanitäterin meistert Feuerwehr-Ausbildung: Doppel-Ehrenamt mit Familie und Beruf
Rettungssanitäterin meistert Feuerwehr-Ausbildung und Familie

Feuerwehr-Grundlehrgang in Groß Wokern: Zwei Frauen meistern Herausforderungen mit Bravour

In einer Lagerhalle in Groß Wokern haben angehende Feuerwehrleute aus Gnoien, Teterow und dem Amt Mecklenburgische Schweiz einen einwöchigen Grundlehrgang zur Truppmann-Ausbildung absolviert. Dabei standen Knotentechniken, Leiterklettern und Schlauchkuppeln im Fokus – Fähigkeiten, die im Brandfall entscheidend sind. Unter den elf hochmotivierten Teilnehmern befand sich auch Johanna Pettelkau, eine 35-jährige Rettungssanitäterin und vierfache Mutter, die ihr Engagement für die Feuerwehr mit Familie und Beruf vereint.

Umfassende Kenntnisse und persönliche Begeisterung

„Ich fand die Woche ganz toll“, schwärmt Johanna Pettelkau. Sie hat nicht nur den Aufbau von Geräten und Fahrzeugen sowie wichtige Handgriffe erlernt, sondern auch essentielle Vorschriften kennengelernt. Die kleine Gruppengröße ermöglichte intensive Betreuung und mehr Zeit für jeden Einzelnen. Amtswehrführer Thomas Krix betonte die Motivation aller Beteiligten und dankte der Firma TMP für die Bereitstellung der Übungshalle. Die Teilnehmer bereiteten sich unter anderem auf den Löschvorgang vor, wobei alles nass geübt wurde, um realistische Bedingungen zu simulieren.

Hintergrund und Motivation für das Doppel-Ehrenamt

Johanna Pettelkaues Engagement für die Feuerwehr ist tief verwurzelt. Ihr Partner, stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Matgendorf, hat sie für dieses Ehrenamt begeistert. Menschen zu helfen und zu retten, ist ihr ein zentrales Anliegen, das sie auch in ihrer Tätigkeit als Rettungssanitäterin beim DRK Güstrow auslebt. Dort erlebt sie regelmäßig Notfälle, von Armbruch bis Herzinfarkt, und absolviert oft 24-Stunden-Dienste. Trotz dieser Belastungen meistert sie Familie, Beruf und Feuerwehr mit Unterstützung ihrer Angehörigen. „Wenn man eine Familie hat, die hinter einem steht, dann funktioniert das auch alles“, betont sie und unterstreicht, dass körperliche und geistige Fitness essenziell sind.

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Weitere Teilnehmerin und zukünftige Pläne

Lena Weiß, eine 21-jährige Auszubildende zur Erzieherin und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Groß Wokern, teilt diese Begeisterung. Sie beschreibt das Halten eines angeschlossenen Löschschlauches als machbar und lobt das Miteinander unter den Kameraden. Bei Dorffesten oder beim Tannenbaum-Verbrennen packt sie aktiv mit an und schätzt den reibungslosen Ablauf. Beide Frauen bereiten sich nun auf die anstehende Prüfung vor und planen bereits weitere Lehrgänge, etwa als Atemschutzgeräte-Träger, um für jeden Brandfall gewappnet zu sein. Ihr Ziel ist es, kontinuierlich dazuzulernen und in der Gemeinschaft der Feuerwehr zu wachsen.

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