Sturmschäden auf B104: Feuerwehren räumen umgestürzte Bäume nach Unwetter
Ein kräftiger Sturm am Mittwochvormittag führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 104 in der Region Sternberg. Die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung mussten gleich zu zwei Einsätzen innerhalb kurzer Zeit ausrücken, um umgestürzte Bäume von der wichtigen Verkehrsader zu entfernen.
Erster Einsatz bei Witzin: Baumkrone blockiert Fahrbahn
Der erste Alarm erreichte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sternberg gegen Mittwochvormittag. Bei Witzin in Richtung Güstrow war ein Baum durch die starken Windböen umgestürzt und auf die B104 gefallen. Die ausladende Krone des Baumes ragte deutlich auf die Fahrbahn und blockierte eine komplette Spur. Zusammen mit den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Witzin wurde die Straße umgehend beräumt, um den Verkehrsfluss wiederherzustellen.
Zweiter Einsatz vor Tieplitz: Riesige Eiche sperrt komplette Straße
Nur etwa eine Dreiviertelstunde nach der ersten Alarmierung trafen die gleichen Feuerwehren erneut auf der Bundesstraße 104 zusammen. Diesmal in der Tempo-70-Kurve kurz vor Tieplitz, wo ein weiterer Baum dem Sturm zum Opfer gefallen war. „Dieses Mal handelte es sich um ein besonders großes Exemplar“, berichtete Sternbergs Wehrführer Eckardt Meyer. Der umgestürzte Baum blockierte die gesamte Straßenbreite, sodass die B104 für etwa eine Stunde in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden musste.
Autofahrerin hatte Glück im Unglück
Eine besondere Situation ergab sich für eine Autofahrerin, die den Vorfall beinahe miterlebt hätte. „Die Frau konnte mit ihrem Fahrzeug noch rechtzeitig bremsen. Sie konnte sehen, wie die riesige Eiche begann umzukippen“, schilderte Wehrführer Meyer die gefährliche Situation. Durch ihre schnelle Reaktion blieb die Fahrerin unverletzt, während der Baum nur wenige Meter vor ihrem Fahrzeug auf die Straße stürzte.
Vereinte Kräfte mehrerer Feuerwehren
An den Einsätzen beteiligten sich neben den Wehren aus Sternberg und Witzin auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Karcheez und Gülzow aus dem Landkreis Rostock. Mit vereinten Kräften und entsprechendem Gerät konnten die umgestürzten Bäume zersägt und von der Fahrbahn entfernt werden. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren erwies sich dabei als äußerst effizient und koordiniert.
Die Wetterlage mit starken Windböen hatte in der gesamten Region für zahlreiche Sturmschäden gesorgt. Die Einsätze auf der B104 zeigen exemplarisch, wie wichtig die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit ist. Nach der vollständigen Räumung konnte die Bundesstraße 104 wieder für den Verkehr freigegeben werden.



