Wunder an der Ostsee: Politiker Backhaus unterstützt nun Timmy-Wal-Rettung
Wunder an der Ostsee: Timmy-Wal-Rettung erhält politische Unterstützung

Wunder an der Ostsee: Politiker Backhaus unterstützt nun Timmy-Wal-Rettung

Poel (Mecklenburg-Vorpommern) – Eine überraschende Kehrtwende in der Ostsee sorgt für Hoffnung und Jubel unter Wal-Fans. Der SPD-Politiker Till Backhaus (67) äußerte sich plötzlich anerkennend über die Rettungspläne privater Initiatoren für den gestrandeten Wal Timmy. „Das Konzept kann dem Tier helfen“, erklärte Backhaus auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Damit wurde die Rettungsaktion offiziell geduldet und die konkreten Planungen können nun beginnen.

Jubel am Strand: Wal-Fans feiern die Entscheidung

Hinter den Absperrungen auf der Insel Poel, wo sich seit Tagen immer mehr Menschen versammeln, brach nach der Ankündigung großer Jubel aus. Der Wal-Enthusiast Eo Ebert (39) reiste extra aus Coburg an und sagte: „Ich bin wegen des Wals hier. Jetzt wird hoffentlich endlich alles gut.“ Die Ergotherapeutin Angelina Kluge (34) aus Lutherstadt-Wittenberg ergänzte: „Ich bin für den Wal. Er soll leben. Nach der sehr guten Nachricht von Backhaus habe ich erst mal im Supermarkt eine Flasche Sekt gekauft. Wir stoßen auf die Rettung an.“

Andrea Maria Böttcher (50), die von der Insel Rügen kam, zeigte sich emotional: „Ich liebe Wale, wäre am liebsten Meeresbiologin geworden. Das ist etwas ganz Besonderes, so ein Lebewesen hier zu haben. Es ist ein Wunder, dass er jetzt gerettet werden soll. Er schafft das!“ Der Zustand von Timmy auf der Sandbank hatte sich zuvor kontinuierlich verschlechtert, was die Dringlichkeit der Rettung unterstrich.

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Rettungsplan: Transport in die Nordsee beginnt morgen

Laut Backhaus laufen die Vorbereitungen für den Transport von Timmy in die Nordsee bereits auf Hochtouren. Die Arbeiten sollen morgen früh beginnen. Um 6 Uhr wird der Wal freigespült und mit speziellen Luftkissen auf eine Plane gehoben. Diese wird dann an Pontons befestigt und in die etwa 300 Meter entfernte Fahrrinne gezogen.

Ein Schleppschiff soll die Pontons zusammen mit Timmy anschließend in Richtung Atlantik ziehen und ihm bei dem schweren Weg helfen. Die logistisch und finanziell aufwendige Rettung wird von Mediamarkt-Gründer Walter Gunz finanziert. Der Geschäftsmann betonte bescheiden: „Ich stehe nicht im Vordergrund. Es ist eine Gemeinschaftslösung. Ich bin dankbar, Menschen kennengelernt zu haben, die mit Sinn, Herz und großem Engagement daran arbeiten, diesem Wal eine Chance zu geben. Geld kann kein Leben retten – nur Menschen können das.“

Die Rettungsaktion zeigt, wie private Initiative und politische Unterstützung zusammenwirken können, um in einer kritischen Situation Hoffnung zu schaffen. Die Augen der Öffentlichkeit bleiben auf Poel gerichtet, wo ein kleines Wunder möglich scheint.

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