Die Tür zum Saisonende ist aufgeschlagen. Der HC Empor benötigt nur noch zwei Schritte, um durchzugehen und sie nach einer im Endeffekt weniger befriedigenden Drittliga-Saison hinter sich zuzuschlagen. Das Match am Samstag, 2. Mai, um 17 Uhr in der Fiete-Reder-Halle gegen den Oranienburger HC wird Schritt eins sein. Eine Woche später wird das Spieljahr 2025/26 beim voraussichtlichen Meister der Nord-Ost-Staffel MTV Braunschweig beendet.
Abschied von Trainer Jacobsen und Spieler Pratschner
Für Trainer Michael Jacobsen ist die Begegnung mit den Brandenburgern der letzte Auftritt vor eigenem Publikum. Der von einer Austrittsklausel in seinem Kontrakt Gebrauch machende Däne wird ebenso verabschiedet, wie Julian Pratschner. „Er verlässt uns auf eigenen Wunsch“, sagt GmbH-Geschäftsführer Tristan Staat. Jacobsen möchte sich mit einem Erfolg vor den Empor-Fans verabschieden. Er warnt aber: „Der OHC steht als Viertletzter mitten im Überlebenskampf. Er wird mit allen Mitteln um die Punkte kämpfen. Schon Hildesheim hatte das auf eigenem Parkett mit 20:24 zu spüren bekommen. Auf einem Bein wird Oranienburg nicht zu bezwingen sein.“
Personelle Situation und Wiedersehen mit alten Bekannten
Zudem können die Gastgeber erneut nicht mit ihrem stärksten Aufgebot antreten. Bei den Gästen spielen mit den Porath-Zwillingen – Torhüter Paul und Rechtsaußen Julius – auch zwei Akteure, die aus dem Empor-Nachwuchs stammen. Auch gibt es ein Wiedersehen mit dem Portugiesen Ricardo Magalhães, der in der Saison 2024/25 für Rostock spielte. Das Trio kündigt einen heißen Kampf an, „denn für uns geht es um alles oder nichts.“



