16 Stunden eingeschlossen: Feuerwehr rettet Kater Ash aus Kellerschacht in Detmold
Feuerwehr rettet Kater nach 16 Stunden aus Kellerschacht

Feuerwehreinsatz in Detmold: Kater nach 16 Stunden aus Kellerschacht befreit

Ein Abenteuer mit dramatischem Ausgang erlebte die zweijährige Britisch-Kurzhaar-Katze Ash in Detmold. Das Tier war nach einem Ausflug in einen engen Kellerschacht des Nachbarhauses für volle 16 Stunden gefangen. Die Feuerwehr musste schließlich mit Hammer und Meißel anrücken, um die Mauer aufzustemmen und den Kater zu befreien.

Unglückliche Entdeckungstour in neuer Umgebung

Erst in der vergangenen Woche war Ash mit seiner Besitzerin Rojan S. (27) in eine neue Wohnung in Detmold gezogen. Während des Umzugs nutzte der neugierige Kater eine offenstehende Tür für eine ungeplante Entdeckungstour. „Unter dem Nachbarhaus hörte ich plötzlich sein Maunzen“, berichtet die Hotel-Managerin. Durch ein kleines Loch in der Wand unter einem Balkon konnte sie ihren Kater schließlich in einem Schacht entdecken – mehrere Meter tiefer und ohne Ausweg.

Vergebliche Rettungsversuche

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Zunächst versuchte die besorgte Tierhalterin, Ash mit liebevollen Rufen und Leckerlis zum Rückweg zu bewegen. Als dies scheiterte, alarmierte sie die Feuerwehr. „Wir haben mehrfach versucht, der Katze die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu befreien“, erklärt Feuerwehrsprecher Christopher Rieks. Die Einsatzkräfte ließen unter anderem einen Schlauch in den Schacht hinab, doch der ängstliche Kater zeigte keine Reaktion.

Dramatische Rettungsaktion nach durchwachter Nacht

Nachdem die Feuerwehr zunächst abrückte, blieb Rojan S. die ganze Nacht bei ihrem Tier. Ihre Sorge wuchs stündlich, da sich Ash kaum noch bewegte. Nach 16 Stunden kehrten die Helfer zurück – diesmal mit entschlossenerem Vorgehen. Mit Hammer und Meißel stemmten sie ein Loch in die Kellerwand. Nach 45 Minuten anstrengender Arbeit konnte Feuerwehrmann Manfred Marris den verwirrten Kater endlich seiner Besitzerin übergeben.

„Ich war so glücklich! Ich habe geweint, weil ich so erleichtert war, dass meine Katze noch am Leben ist. Ich bin der Feuerwehr so dankbar!“, sagt die überglückliche Tierhalterin.

Tierärztliche Untersuchung bringt Entwarnung

Direkt nach der Rettung brachte Rojan S. ihren Kater zum Tierarzt. Die Untersuchung ergab zum Glück nur geringe Verletzungen: eine leichte Unterkühlung und einige Schrammen. Der Tierarzt verabreichte eine Infusion und gab Entwarnung – Ash war wohlauf. Am nächsten Tag zeigte sich der Kater beim Fototermin bereits wieder putzmunter und maunzte wie gewohnt.

Für Ash bedeutet dies allerdings zunächst Stubenarrest. Seine Besitzerin ordnete eine intensive Schaumwäsche und Extra-Streicheleinheiten an – wohlverdient nach dem aufregenden Abenteuer in Detmold.

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