Kurz nach 9 Uhr war die Barge leer: Timmy frei! „Jetzt muss er noch die richtige Richtung finden“, sagten Tierärztinnen im Moment der Freilassung. Wochenlang bangten Tierärzte und Helfer um Buckelwal Timmy in der Ostsee. Jetzt gelang auf offener See zwischen Dänemark und Norwegen der Moment, auf den alle gewartet haben: Timmy verlässt die Barge, taucht kurz auf, pustet mehrmals und schwimmt schließlich in die Freiheit.
Die letzten Stunden vor der Freilassung
Wie dramatisch die letzten Stunden vor dem Freikommen waren, zeigt ein Blick hinter die Kulissen. Wind und Wellen spielten eine entscheidende Rolle. Ein Streit im Rettungsteam über die beste Vorgehensweise verzögerte die Aktion. Letztlich setzte sich die Fraktion durch, die für eine schnelle Freilassung plädierte, um Timmy nicht zusätzlich zu stressen.
Gefahr eines erneuten Strandens
Ein erneutes Stranden wäre für Timmy lebensgefährlich. Die Tierärzte betonten, dass er nun die richtige Richtung finden müsse, um nicht wieder in flache Gewässer zu geraten. Die Freude über die gelungene Rettung ist groß, doch die Sorge bleibt.
Mit BILDplus verfolgten Leser die gesamte Geschichte hautnah. Die Rettungsaktion zeigt, wie engagierte Helfer und moderne Technik zusammenwirken können, um einem gestrandeten Wal das Leben zu retten.



