Einsatzkräfte benetzen gestrandeten Buckelwal vor Wismar mit Wasser
Gestrandeter Buckelwal vor Wismar wird mit Wasser benetzt

Gestrandeter Buckelwal vor Wismar: Einsatzkräfte halten Meeressäuger mit Wasser feucht

An der Ostseeküste vor Wismar setzen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei alles daran, einen geschwächten Buckelwal mit Wasser zu benetzen. Diese Maßnahme wurde von Experten empfohlen, um lindernde Umstände für den gestrandeten Meeressäuger zu schaffen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, ist die Hilfsaktion in vollem Gange, während der Zustand des Wals nach Angaben von Wasserschutzpolizei und Greenpeace unverändert bleibt.

Ungewisse Überlebenschancen für den Buckelwal

Die Rettungsversuche waren bereits am Mittwoch eingestellt worden, da Fachleute und Meeresschützer vor Ort davon ausgehen, dass das Tier in dieser Bucht sterben wird. Wie lange der Buckelwal noch überleben kann, lässt sich nach Einschätzung der Experten nicht vorhersagen. Die Unsicherheit über das Schicksal des Meeressäugers bleibt groß, obwohl alle verfügbaren Mittel eingesetzt werden.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) war am Freitagmittag erneut vor Ort, um sich persönlich ein Bild von der Situation zu machen. Parallel zu den Befeuchtungsmaßnahmen erkundete bereits am Donnerstagvormittag ein Vermessungsboot die Umgebung des Wals, um eine mögliche Bergung des Buckelwals vorzubereiten.

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Koordinierte Hilfsaktion von Feuerwehr und Polizei

Neben der Feuerwehr war auch ein Schlauchboot der Polizei in der Nähe des Wals im Einsatz, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Die koordinierte Aktion zeigt das Engagement der Einsatzkräfte, dem geschwächten Tier zumindest kurzfristige Erleichterung zu verschaffen. Die Befeuchtung der Haut soll verhindern, dass der Wal zusätzlich unter Austrocknung leidet.

Die Situation des Buckelwals in der Bucht vor Wismar bleibt kritisch, während die Einsatzkräfte weiterhin versuchen, das Tier mit Wasser zu versorgen. Die Maßnahmen werden fortgesetzt, obwohl die Experten keine positive Prognose für das Überleben des Meeressäugers abgeben können.

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