Das Sicherungsnetz an der Barge mit dem sich darin befindenden Buckelwal ist entfernt worden. Das ist auf einem Live-Video von News5 zu sehen. Der Schlepper mit der angehängten Barge befindet sich noch ein Stück vor dem nördlichen Ende Dänemarks und damit noch in der Ostsee. Am nördlichsten Punkt Dänemarks, nahe der Stadt Skagen, fließen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird. Plan der Initiative war eigentlich, das Tier erst in der Nordsee an einer geeigneten Stelle abzusetzen.
Wetter machte einen Strich durch den Plan
Der Lastkahn mit dem mehrfach an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal hatte am Morgen nach tagelanger Reise fast die Nordsee erreicht. Etwa 11 Seemeilen (rund 20 Kilometer) vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt drehte das Schiff dann aber zunächst ab, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war. Grund seien die schwierigen Wetterbedingungen, sagte Martin Bocklage, Kapitän des Begleitschiffs „Robin Hood“, dem Sender NDR.
Die Initiative hatte gehofft, den Wal in der Nordsee freizulassen, doch die widrigen Bedingungen machten diesen Plan zunichte. Nun bleibt abzuwarten, wann und wo das Tier letztendlich ausgesetzt werden kann. Die Bergungsaktion war aufwendig und zog sich über mehrere Tage hin. Der Buckelwal war zuvor mehrfach an deutschen Küsten gestrandet und musste gerettet werden. Die Experten an Bord beobachten den Zustand des Wals genau, um sicherzustellen, dass er die Freilassung übersteht.



