Alba Berlin vor Champions-League-Kracher: Drucklast gegen Malaga nach Oldenburg-Pleite
Alba Berlin unter Druck vor Champions-League-Heimspiel gegen Malaga

Alba Berlin vor entscheidendem Champions-League-Duell unter Zugzwang

Die 79:81-Heimniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg am vergangenen Wochenende sitzt bei Alba Berlin noch tief. Nicht nur wurde eine Chance in der Basketball-Bundesliga vertan, den Abstand zum Tabellenführer FC Bayern München zu verringern, sondern auch die Generalprobe für das überaus wichtige Heimspiel in der Champions League misslang.

Do-or-die-Situation im Viertelfinale gegen Malaga

Am Mittwochabend (20.00 Uhr) empfängt Alba Berlin im zweiten Spiel der Best-of-Three-Serie Unicaja Malaga. Nach der 69:72-Niederlage im ersten Duell in Andalusien stehen die Berliner bereits mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg ist zwingend erforderlich, um ein drittes Entscheidungsspiel zu erzwingen.

Kapitän Jonas Mattisseck bringt die Ausgangslage auf den Punkt: „Der Druck ist jetzt bei uns. Und die kommen mit extrem breiter Brust hierher.“ Die Mannschaft aus Spanien hat ebenfalls ihr jüngstes Ligaspiel in Bilbao verloren, doch das ändert nichts an der Brisanz der Begegnung.

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Sportdirektor setzt auf Trotzreaktion und historische Parallelen

Sportdirektor Himar Ojeda hofft auf eine charakterstarke Reaktion seiner Mannschaft. „Wir brauchen so eine Jetzt-erst-Recht-Mentalität. Denn das ist ein Do-or-die-Spiel für uns“, erklärte der Spanier. Mut machen könnte den Berlinern eine historische Parallele: Im Eurocup-Viertelfinale des Jahres 2019 verloren sie ebenfalls das erste Duell gegen Malaga, drehten dann aber die Serie und zogen bis ins Finale ein.

Verletzungssorgen um Spielmacher Martin Hermannsson

Ein Wermutstropfen im Vorfeld des entscheidenden Spiels sind erneute Verletzungssorgen um Spielmacher Martin Hermannsson. Der Isländer war erst kürzlich nach einer wochenlangen Verletzungspause zurückgekehrt. Im Spiel gegen Oldenburg musste der 31-Jährige bereits nach knapp vier Minuten mit Adduktorenproblemen ausgewechselt werden.

Ojeda dazu: „Er spürte etwas und wir entschieden, dass er nicht mehr weiterspielt, damit es nicht schlimmer wird.“ Ob Hermannsson am Mittwoch gegen Malaga einsatzfähig sein wird, steht derzeit noch in den Sternen. Seine Teilnahme ist fraglich und würde die taktischen Optionen der Berliner erheblich einschränken.

Die Berliner müssen nun schnell die Enttäuschung der Oldenburg-Niederlage hinter sich lassen und sich voll auf das Champions-League-Heimspiel konzentrieren. Nur mit einem Sieg können sie die Serie am Leben erhalten und den Traum vom Weiterkommen wachhalten.

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